Rheumaerkrankung, die vor allem die Wirbelsäule angreift.
Der Schmerz sitzt ganz tief im Rücken. Vor allem nachts oder am frühen Morgen meldet er sich. Strecken, dehnen und ein wenig laufen – Bewegung hilft in den meisten Fällen.
Was bleibt, ist die Müdigkeit und das Gefühl, weniger beweglich zu sein. Steif zu werden. Über Monate hält die meisten Patienten mit Morbus Bechterew dieses Spiel auf Trab – bis sie doch endlich einen Arzt aufsuchen.
Morbus Bechterew ist eine chronisch-entzündliche sowie rheumatische Erkrankung. Die Übersetzung des medizinischen Begriffs Spondylarthropathie oder Spondylitis ankylosans beschreibt die Krankheit bereits mit wenigen Worten treffend: versteifende Wirbelentzündung.
Wenn entzündliche Schübe die Wirbelsäule verbiegen.
Nach Monaten bis Jahren verändert sich das Skelett der Patienten. Die Wirbelsäule verknöchert und verbiegt sich. Es bildet sich ein Buckel.
Nach Monaten bis Jahren verändert sich durch die chronische Entzündung das Skelett der Betroffenen. Die Wirbelsäule verknöchert und verbiegt sich. Die Lendenwirbelsäule flacht ab, die Brustwirbelsäule bildet einen Buckel. Gleichzeitig entstehen entzündliche Veränderungen in den großen Gelenken, Sehnen, Augen und im Herzmuskel.
Weitgehende Beschwerdefreiheit ist möglich.
In der Schön Klinik möchten wir Patienten mit Morbus Bechterew zeigen, wie sie trotz chronischer Krankheit ein weitgehend beschwerdefreies Leben führen können. Hierzu setzen wir neben einer medikamentösen Therapie vor allem auf Bewegung: Gymnastik beugt der Verknöcherung von Wirbelsäule und Gelenken vor. Denn wer sich bewegt, bleibt auch beweglich.
Mit einer individuell angepassten Behandlung ist es gut möglich, die entzündlichen Schübe und deren Folgen zu kontrollieren. Betroffene müssen sich trotz Diagnose nicht der Krankheit beugen. Sie können ein selbstbestimmtes Leben führen.