Spina bifida (offener Rücken). Vorsorge
Wie kann man einer Spina bifida vorbeugen?
Frauen, die zu Beginn ihrer Schwangerschaft Folsäure einnehmen, können das Risiko verringern, dass ihr Kind an einer Spina bifida erkrankt. Folsäure ist ein B-Vitamin, das der Blutbildung dient und eine große Rolle bei allen Zellteilungs- und Wachstumsprozessen spielt. In den ersten vier Schwangerschaftswochen werden Gehirn und Rückenmark angelegt und der Rückenmarkskanal muss sich schließen. Selbst mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung ist der Bedarf an Folsäure beim ungeborenen Leben nicht zu decken. Frauen mit Kinderwunsch sollten daher 400 µg Folsäure pro Tag zusätzlich über geeignete Präparate aufnehmen. Eine ungenügende Folsäurezufuhr ist einer der Gründe für Fehlentwicklungen des Rückenmarks und des Zentralnervensystems.
In welchen Lebensmitteln ist Folsäure enthalten?
Feldsalat enthält pro 100 gr 145 µg Folsäure.
Wichtige Folsäurelieferanten sind fast alle Blattgemüse, wie Spinat oder Salat, aber auch Vollkornmehl und Rinderleber. Tomaten, Kartoffeln und einige Kohl- und Obstsorten, wie z.B. Weißkohl und Apfelsinen, enthalten ebenfalls reichlich Folsäure. Obst und Gemüse sollte möglichst frisch verzehrt werden, da langes Erhitzen und Lagern die Vitamine zerstört.
Diagnostik & Therapie
Direkt nach der Geburt wird der Defekt operativ geschlossen. Danach folgt Physiotherapie.
Diagnostik & Therapie
Spezialisierte Kliniken
Diese Kliniken sind auf die Behandlung von Spina bifida spezialisiert.
Spezialisierte Kliniken
Fachliche Betreuung
Der Beitrag wird betreut durch
Dr. med. Sean Nader
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