Skoliose. Therapie

Welche Behandlungsmöglichkeiten einer Skoliose gibt es?

Für die Therapie einer Skoliose kommen verschiedene konservative und operative Maßnahmen in Frage. Gemeinsames Ziel ist es, das Fortschreiten einer Skoliose zu schwereren Formen und den damit erfahrungsgemäß verbundenen Folgeerscheinungen (Lungenbeeinträchtigung, Rückenschmerzen etc.) zu verhindern. Maßgeblich für die Therapie einer Skoliose sind die Ursache, das Alter des Patienten sowie der Grad der Fehlstellung und der wahrscheinliche Verlauf der Erkrankung.

Konservative Therapie einer Skoliose.

Bei einem Krümmungswinkel von über 25° muss ein Korsett getragen werden.

Bei einem Krümmungswinkel von über 25° muss ein Korsett getragen werden.

Bei Kindern und Jugendlichen wird bevorzugt die konservative Therapie eingesetzt. Liegt der Krümmungswinkel bei über 25°, wird eine Korsetttherapie angewendet.

Operative Therapie der Skoliose.

Eine Skoliose-OP ist ein großer chirurgischer Eingriff.

Eine Skoliose-OP ist ein großer chirurgischer Eingriff.

Eine Operation sollte nur dann durchgeführt werden, wenn der Krümmungswinkel im Bereich der Lendenwirbelsäule 35° und aufwärts beträgt. Im Bereich der Brustwirbelsäule liegt der Wert bei 50° aufwärts. Skolioseoperationen sind große chirurgisch- rekonstruktive Eingriffe, die in Zentren mit entsprechender Erfahrung durchgeführt werden sollten.

Was passiert nach der OP?

Mit Ausnahme weniger Fälle wird der Patient bereits am Tag nach der Operation mobilisiert. Damit die Patienten direkt nach der Operation möglichst wenig Wundschmerzen verspüren und schnell mobilisierbar sind, wird gegen Ende der Operation ein Schmerzkatheter in den Wirbelkanal eingeführt, der in den ersten Tagen nach der Operation mit Betäubungsmitteln und morphinähnlichen Substanzen kontinuierlich befüllt wird. Ein Gips oder Korsett ist nur in Ausnahmefällen (z.B. sehr schlechte Knochenqualität) erforderlich. Zunächst wird unter Aufsicht und Anleitung von Physiotherapeuten dann mit Bewegungsübungen und stufenweiser Steigerung der Mobilisation begonnen. Wenn der Patient sicher steh- und gehfähig ist, also ausreichend mobilisiert ist, kann er aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Wie geht es nach Entlassung aus dem Krankenhaus weiter?

Wundschmerzen bestehen erfahrungsgemäß noch für einige Wochen nach der Operation bei erheblicher individueller Schwankungsbreite. Ambulant wird die Schmerzmittelgabe beschwerdeabhängig stufenweise abgebaut. Dies ist in den meisten Fällen nach 12 - 14 Tagen der Fall. Anschließend sollten prophylaktisch für 3 - 6 Monate schwere körperliche Belastungen unterlassen werden. Sportarten mit Sturzgefahr sollten für ca. 1 Jahr nicht betrieben werden.

Skoliose. Diagnostik

Charakteristisch für eine Skoliose ist der sogenannte Rippenbuckel.

Spezialisierte Kliniken

Diese Kliniken sind auf die Behandlung von Skoliose spezialisiert.

Fachliche Betreuung

Thomsen

Der Beitrag wird betreut durch

Björn Thomsen


Die beste Klinik finden...

Unsere Kliniken melden freie Plätze - wir suchen den bestmöglichen Platz für Sie - gemeinsam mit Ihnen!

Unsere Klinikberatung hilft Ihnen dabei, das beste Krankenhaus für Sie und/oder Ihre Lieben zu finden.


Interaktives Rückentraining

Tägliches Training für einen gesunden Rücken.

Für zu Hause oder im Büro: Damit es gar nicht erst zu Rückenschmerzen kommt, genügen wenige Minuten tägliches Training.


Gartenarbeit ohne Rückenschmerzen

Wenn das Gärtnern auf den Rücken geht...

Graben, Hacken und Jäten kann ganz schön auf den Rücken gehen. Haltungstipps für Hobbygärtner.