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Tipps & Strategien zur Krankheitsbewältigung

Lebensqualität zurückgewinnen trotz chronischer Krankheiten

Nahezu jeder, der erfährt, dass er unter einer chronischen Krankheit leidet, fällt erst einmal in ein tiefes Loch. Er ist überrascht und verunsichert, meint völlig resignieren zu müssen. Erst wenn es nach und nach gelingt, die neue Situation zu akzeptieren, beginnen die Betroffenen nach Lösungen zu suchen und sich neu zu orientieren.

Das Leben mit der chronischen Krankheit wieder in positive Bahnen lenken

Sport, einzeln wie in der Gruppe, gibt Kraft und macht Freude.

Sport, einzeln wie in der Gruppe, gibt Kraft und macht Freude.

Um trotz der chronischen Krankheit wieder zu einem zufriedenen Leben zurück zu finden, hilft es, sich auf die eigenen Kraftquellen und Ressourcen zu besinnen: Dies sind für manche Menschen die Familie und der Freundeskreis, andere finden Trost und Hilfe in ihrem Glauben oder im Austausch mit anderen Betroffenen.

Sport und Bewegung können Kraft und Lebensqualität geben, genauso wie Entspannungsübungen. Viele Menschen finden Freude daran, ihre Hobbies und Interessen verstärkt aufzunehmen.

Hilfreiche Tipps zur Krankheitsbewältigung

Experten für die Krankheitsbewältigung berichten, dass sich in den therapeutischen Gesprächen eigene Ratschläge bewähren:

  • Im Hier und Jetzt leben und sich an kleinen Dingen freuen: Gerade diese Fähigkeit entwickeln kranke Menschen oft eher als gesunde.
  • Den eigenen Humor nicht verlieren: Dieses Motto wird ganz oft genannt von Patienten mit chronischen Krankheiten, die den Eindruck machen, als hätten sie sich ganz gut mit der Situation arrangiert.
  • Ein gutes Gespür entwickeln, was einem gut tut: Es gilt, eigene Erfahrungen mit in den Therapieprozess einzubringen und zu lernen, auch mal "Nein" zu sagen, wenn man sich bei einer vorgeschlagenen Maßnahme nicht wohl fühlt.
  • Den Alltag angemessen gestalten: Nur wer auf seine Grenzen Rücksicht nimmt und den Tag nicht zu voll packt, wird am Ende zufrieden sein. Anderseits sollte man auch auf seine eigenständigen Bereiche, die noch ohne große Mühe möglich sind, bestehen und sich nicht bevormunden lassen.

Mit den Nächsten im Gespräch bleiben

Vor allem mit seinem Lebenspartner, mit der Familie und engen Freunden sollte man über die Krankheit und die damit verbundenen Ängste reden. Anzunehmen, dass sie diese Gespräche belasten könnten und man seine nächsten Mitmenschen daher schützen müsste, ist der Holzweg. Denn redet man nicht, fühlen sich alle allein gelassen mit der Situation. Redet man aber, dann ist dies vielleicht kurzfristig belastend, aber die Bedrohlichkeit der Krankheit nimmt auf lange Sicht ab.

Brief für Regenwettertage

In schlechten Zeiten fällt es jedem Menschen schwer, sich vorzustellen, was ihm jetzt wieder aus dem Loch heraushelfen könnte. Daher sollte man sich an guten Tagen Ratschläge an sich selbst aufschreiben: Welche Aktivitäten machen Spaß? Ein Telefonat mit wem könnte die Laune heben? Welche Gedanken oder Menschen könnten gut tun?

Tages-Resümee der guten Dinge

Positive Gedanken über den Tag tragen zur guten Laune bei.

Positive Gedanken über den Tag tragen zur guten Laune bei.

Wer sich zur Gewohnheit macht, jeden Abend darüber nachzudenken, was an dem Tag gut gelaufen ist, der steigert seine Lebensqualität schon alleine durch diese regelmäßigen Gedanken. Was ist mir heute besonders gut gelungen? Wie hängt dieses Ereignis mit mir und meinen eigenen Fähigkeiten zusammen? Mit welchen lieben Menschen hatte ich heute einen besonders intensiven Kontakt? Habe ich vielleicht jemandem bei seinem Problem weitergeholfen? – Alles Fragen, auf die sich immer mal wieder positive Antworten finden lassen.

Unsere Klinik, die auf chronische Lungenerkrankungen spezialisiert ist

Ihr Ansprechpartner

Streitmaier

Christine Streitmaier

Tel.: 08652 93-1645