Tinnitus (Ohrgeräusche). Definition

Was versteht man unter Tinnitus?

Hinter dem Rauschen, das für andere nicht zu hören ist, stecken viele mögliche unterschiedliche Ursachen. Der "kompensierte Tinnitus" entsteht bei starker Erregung wie etwa Angst und wird meist durch andere Geräusche aus der Umwelt unterdrückt. Die meisten Menschen gewöhnen sich rasch an dieses vollkommen normale Ereignis und bemerken die zusätzlichen Laute nur dann, wenn sie sich darauf konzentrieren. Ein "dekompensierter Tinnitus" lässt sich dagegen nicht so leicht abstellen.

Wie häufig ist Tinnitus?

Entsprechend den Daten der Deutschen Tinnitus-Liga (DTL) leiden in Deutschland knapp vier Millionen Erwachsenen an Tinnitus, zwei Drittel davon dauerhaft. Jedes Jahr kommen rund 270 000 neue Patienten mit einem chronischen Ohrsausen dazu.

35 Prozent der Patienten hören die Phantomgeräusche nur bei Stille, bei 44 Prozent werden sie durch Umgebungsgeräusche überdeckt. Jeder Sechste hört das Klingeln auch noch bei Lärm. Insgesamt sind etwa 1,1 Prozent aller Deutschen von einem dekompensierten Tinnitus betroffen.

Ursachen & Symptome

Häufigste Ursachen sind Lärm, Schwerhörigkeit und ein Hörsturz.

Tinnitus. Diagnostik

Hörtests und Untersuchungen des Ohres und des Rachens gehören zum Standard.

Fachliche Betreuung

Goebel

Der Beitrag wird betreut durch

Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Gerhard Goebel


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