Morbus Menière (Schwindel). Alltag, Ratgeber & Tipps
Vermeiden Sie Auto fahren oder Tätigkeiten mit Absturzgefahr.
Das Autofahren sollte bei Morbus Menière vermieden werden.
Wichtig erscheint es, immer wieder darauf hinzuweisen, dass Menière eine quälende, aber nicht lebensbedrohliche Erkrankung ist. Das gewerbliche Führen von Kraftfahrzeugen oder Arbeiten an Arbeitsplätzen mit Absturzgefahr ist je nach Ausprägung der Erkrankung untersagt. Private KFZ-Führung sollte vorsorglich eingegrenzt werden.
Führen Sie eine Karte mit sich, auf der Ihre Erkrankung erklärt ist.
Wichtig ist es, dass der Betroffene sich eine „Notfall-Medikation“ verschreiben lässt (Vomex-Zäpfchen gegen die Übelkeit, Einmaleinnahme einer Tablette Kortikoid mit einem Diuretikum), die ihn einen Anfall auch außerhalb der medizinischen Versorgung (z. B. Urlaub) gut überstehen lässt. Des Weiteren sollte sich der Betroffene mit einer griffbereiten Informationskarte versorgen, die es ihm erlaubt, sich unbekannten Kontaktpersonen gegenüber besser verständlich zu machen. Die Karte sollte darüber informieren, dass der Betroffene momentan einen Menière-Anfall hat und nicht betrunken ist oder an Unterzucker leidet, dass er nicht in ein Krankenhaus aufgenommen werden will, sondern dass man ihm allenfalls beim Nachhause-Kommen behilflich sein sollte.
Morbus Menière. Fragen
Wir haben für Sie die häufigsten Fragen zusammengestellt, die uns Patienten gestellt hatten.
FAQ/ Häufige Fragen
Morbus Menière-Forum
Das Forum wird durch einen Arzt der Psychosomatik moderiert und ist offen für Betroffene, Patienten, Angehörige.
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Fachliche Betreuung
Der Beitrag wird betreut durch
Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Gerhard Goebel
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