ADHS. Therapie

Die Einstellung der Medikamente erfordert einen erfahrenen Arzt.

Die Einstellung der Medikamente erfordert einen erfahrenen Arzt.

Ziel ist es die Betroffenen in die Lage zu versetzen, ihr ADHS zu kontrollieren und nicht durch ADHS kontrolliert zu werden. Alltägliche Herausforderungen sollen durch verlässliche Strukturen aushaltbar und zu bewältigen sein. Die Symptome sollen verringert, Alltags- Desorganisations- und Beziehungsprobleme abgebaut und damit das Selbstwertgefühl und eine Selbstwirksamkeitserwartung gestärkt werden. Das heißt aber für die Betroffenen auch, eine Akzeptanz für Ihr ADHS aufzubauen und zu lernen die Eigenverantwortung für ihr seelisches Wohlergehen zu übernehmen. Was häufig ein schwerer, aber unbedingt notwendiger Weg ist.

Möglicherweise müssen andere Erkrankungen mit oder sogar zuerst behandelt werden die häufig in einem engen Wirkungs-und Gegenwirkungs-Verhältnis mit der ADHS stehen.

Praktisch heißt das, dass jemand der wegen seiner ADHS immer wieder massive Rückschläge auf verschiedenen Ebenen erleidet, hochgefährdet ist eine Depression zu entwickeln. Diese muss dann mit oder evtl. zuerst behandelt werden. Bekommt dieser Mensch jedoch seine für die ständigen Frustrationen verantwortlichen ADHS-Symptome besser in den Griff, ist auch die Chance gegeben, dass sich Depressionen und Ängste etc. nicht mehr wie bisher einstellen.

 

ADHS. Diagnostik & Therapie

Diagnostik. Wie wird ADHS festgestellt?

Die Diagnose von ADHS ist schwierig.

Als Erwachsener kann man nur weiter an einer ADHS leiden, wenn sie schon als Kind bestand.

Als Erwachsener kann man nur weiter an einer ADHS leiden, wenn sie schon als Kind bestand.

Die Diagnostik der ADHS ist recht schwierig, da nur im aktuellen Querschnitt der Symptome und Befunde die Diagnose nicht gestellt werden kann. Sie muss immer anhand der vorgegebenen Kriterien sowie einer gründlichen Anamnese und Befundung durch einen mit dem Krankheitsbild erfahrenen Arzt gestellt werden. Hierbei ist entscheidend, dass die zentralen Symptome schon vor dem 7. Lebensjahr bestanden haben und Schwierigkeiten schon in der Grundschulzeit aufgetreten sein müssen. Die Diagnose kann durch spezifische Tests unterstützt werden, erfordert aber immer abschließend eine klinische Bewertung.

 

Prüfung der Krankheitswertigkeit.

Für eine mögliche Persistenz (bleibender Zustand) im Erwachsenenalter ist zu prüfen, ob die früh aufgetretenen Symptome auch über das 18. Lebensjahr hinaus immer noch mit Krankheitswertigkeit anbestehen. Zudem muss geprüft werden, ob sie sich nicht durch eine andere Störung, z.B. eine Depression, besser erklären lassen. Auch dies ist schwierig zu beurteilen, da sehr häufig auch infolge der ADHS komorbide (zusätzlich zur Grunderkrankung auftretende) Erkrankungen auftreten können, wie z.B. eine Depression.

 

Diagnostische Schritte bei ADHS.

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass bei ~ 60 der Betroffenen die ADHS im Erwachsenen­alter noch mit Restsymptomatik weiterbesteht, wovon ungefähr die Hälfte Behandlung benötigt.

Die ADHS-Diagnostik orientiert sich im wesentlichen auf folgende Schritte:

  • Anamnestischer Nachweis der Symptomatik im Grundschulalter.
  • Erfassung und Beschreibung der Symptome im Erwachsenenalter.
  • Erfüllung der diagnostischen Kriterien nach ICD-10.
  • Feststellung und Bewertung komorbider Erkrankungen.

Zu typischen Begleiterkrankungen neben der Depression sind Schlafstörungen, Suchtentwicklungen und Persönlichkeitsstörungen zu zählen.

 

Testpsychologische Diagnostik.

Gezielt kindliche ADHS-Symptome werden rückblickend erfasst durch die Wender Utah Rating Scale“, (WURS-k); in deutscher Übersetzung (Retz-Junginger et al. 2003).

Um die aktuelle qualitative Ausprägung, aber auch den quantitativen Grad der aktuellen Belastung durch eine ADHS zu erfassen, bietet sich ergänzende Diagnostik mit dem  ADHS-Selbstbeurteilungsbogen, (ADHS-SB), (Rösler et al. 2004) an.

Im ähnlichen Kontext kann auch das Wender-Reimherr-Interview, (WRI), (Rösler at al. 2005) als ein weiterführendes, strukturiertes, klinisches Interview mit 28 psychopathologischen Merkmalen, die sich im Bereich der Diagnostik der ADHS des Erwachsenenalters als besonders wichtig herausgestellt haben, verwendet werden. Die darin verarbeiteten „Utah-Kriterien“ von P. H. Wender (1995) lassen eine angemessenere Abschätzung  der Symptomatik im Alltag zu. Hierzu bestehen über die o. g. Kernsymptome hinaus, Abfragekriterien bezüglich Desorganisation, emotionaler Labilität, oder Vorhandensein von leichter Erregbarkeit und mangelnder Stresstoleranz.

Die Conners-Skalen für Erwachsene (CAARS) berücksichtigen in der Symptomerhebung Störungen in der Stimmungsregulation, den Umgang mit gefühlsbezogenen Irritationen und Ablenkungen und das hinter der ADHS-Gesamtproblematik stehende Selbstkonzept von Betroffenen. Ähnliches gilt für die Brown Attention Deficit Disorder Scales (BADDS).

Bei allen existieren bestimmte Punktwert-Maßstäbe, welche das quantitative Ausmaß der Ausprägung deutlicher machen. Der ADHS-SB und das WRI sind außerdem geeignet, um eine Art Verlaufsbeobachtung im Rahmen einer Therapie vorzunehmen.

 

Psychotherapeutische Behandlung bei ADHS.

Psychoedukation.

Sie ist ein grundsätzliches Element einer Therapie in der Klinik und umfasst die Erklärung des Krankheitsbildes, Informationen zur Entstehung, zum Verlauf und zu den möglichen Behandlungsalternativen für die betroffenen Patienten. 

 

Verhaltenstherapie.

In einer Verhaltenstherapie werden problematische Verhaltensweisen identifiziert, besprochen und alternative Strategien eingeübt. Es wird einerseits durchaus ein Blick zurück geworfen, damit jeder Patient im Sinne eines sogenannten Störungsmodells erst mal begreift welche Entwicklung er durchgemacht hat, und welche inneren und äußeren Faktoren bestimmend waren für diesen Verlauf. Bezogen auf die ADHS wird beleuchtet, was diese für den Einzelnen bedeutet, was oft emotional starke Schwankungen auslöst, welche therapeutisch aufgefangen werden müssen, wen es um Themen wie ständige Frustration  Traurigkeit über das eigene Versagen, Selbstwertzweifel und Kritik anderer geht. Diese Betrachtung sollte weder verantwortungsabweisend, schuldzuweisend aber auch nicht mit sich selbst hadernd geschehen. Danach wird aber sehr im „Hier und jetzt“ gearbeitet, um am Ende mit konkreten Strategien im Sinne eines Selbstmanagements der ADHS-Symptomatik, guten Problemlösefertigkeiten, verbesserten sozialen Kompetenzen und Selbstorganisationsfähigkeiten die Klinik am Ende zu verlassen. Dies hat übrigens auch viel mit Üben von Verhaltensstrategien zu tun: Alltagsstrukturierung, Organisationsplanung, Achtsamkeitsübungen, Emotionsregulation, Impulskontrolle und Stressmanagement.

 

Indikative Gruppentherapie – ADHS bei Erwachsenen (IG ADHS).

Hier sollen ADHS- spezifische Problemlösungsfertigkeiten vermittelt, sowieLösungsstrategien für die unterschiedlichen, individuellen Problembereiche entwickelt werden. Zudem ist die Vermittlung von Basiswissen zu ADHS Ziel und Voraussetzung für einen erfolgreichen Umgang und Kontrolle mit der ADHS wichtig. Die Teilnehmer sollen wieder ein Gefühl bekommen, mit ihren Emotionen und Impulsen umzugehen und ihr Chaos im Alltag beherrschen zu können. Die Impulskontrolle, das Erlernen von Stressmanagement sowie  zwischenmenschliche Fertigkeiten sollen verbessert werden. Dazu sind Kontrollerfahrungen, die Reflexion was ADHS im Leben des Einzelnen bedeutet aber auch die Stärkung des Selbstwerts wichtige Elemente. Auch die „ADHS-typischen“ Ressourcen wie Neugier, Kreativität, Fantasie, rasche Auffassungsgabe und Sensibilität sollen genutzt und gefördert werden.

 

Coaching.

Coaching ist ein weiterer wichtiger Baustein der Behandlung. Im Coaching-Prozess wird der „Ist-Zustand“ hinterfragt und geklärt wohin sich der Betroffene verändern möchte und wie dies funktionieren kann. Es wird analysiert was jede/r zur Bewältigung der ADHS-Probleme benötigt. Vorhandene Fertigkeiten werden dahingehend angeschaut, wie diese optimal eingesetzt werden um die eigenen Handlungsspielräume erweitern. Ein Coach ist dabei behilflich, den derzeitigen Standort zu bestimmen. Die vermittelten Strategien müssen in konkreten Situationen auch schon in der Klinik immer wieder geübt werden, um schließlich den Transfer auf häuslich-beruflich und familiär-partnerschaftliche Alltags- und Lebenssituationen herzustellen.

 

Einbezug von Partner und Familie.

Die Einbeziehung von wichtigen Bezugspersonen wie dem Partner in die Behandlung ist i. d. R. sinnvoll. Diese können damit die ADHS-Symptome bzw. ihre Relevanz auf die Beziehung besser einschätzen, Strategien für den Umgang miteinander erlernen um mögliche Konflikte zu minimieren und die Kommunikation und gegenseitiges Verständnis verbessern. Dies ist aber kein „Freibrief“ für  ADHS-Betroffene Verantwortung abzugeben oder ihr Verhalten nicht zu ändern. Gerade bezüglich der Bewältigung konkreter, alltagsrelevanter Aufgaben und Verantwortlichkeiten macht eine verbindliche und genaue Absprache Sinn.

Auch eine Partnerschaft mit einem ADHSler ist häufig eine Herausforderung und erfordert vom Partner viel Toleranz, Strukturierung und Kompromissbereitschaft, kann aber durchaus gelingen. Es ist wichtig sich ausreichend über ADHS zu informieren und die typischen ADHS-Fallen in einer Beziehung zu kennen, z. B. schwanken ADHSler sehr zwischen einerseits und Nähebedürfnis andererseits. Grundsätzlich sollte man gemeinsame Aktivitäten entwickeln, aber auch jedem seine „Ecke“ lassen, z. B. persönliche Interessen oder Freundeskreis.

 

Behandlung von ADHS mit achtsamkeitsbasierten Übungen.

Die Praxis der Achtsamkeit führt direkt in den Augenblick, in den Moment des „Hier und Jetzt“. Für Menschen, die sich ihren rasant wechselnden Gedanken, Gefühlen und Handlungsimpulsen ausgeliefert fühlen bietet dies die Möglichkeit, eine Distanz zu diesen Gedanken, Gefühlen und Impulsen aufzubauen. Dadurch werden sie in die Lage versetzt, diese neutraler wahrzunehmen und einen Puffer aufzubauen, der als zeitliche Toleranz zwischen Reiz und Reaktion das Bewusstsein aktiviert und die Betroffenen so in die Lage versetzt, sich anders als automatisch zu entscheiden. Achtsamkeit hilft, die automatischen Bewertungen wahrzunehmen und im Laufe der Zeit zu neutralisieren. Sie schafft einen mentalen Raum, führt zur Akzeptanz und eröffnet neue, selbstbestimmte Handlungsmöglichkeiten. Inhalte der Therapie sind:

  1. Übungen: 
    Verschiedene Methoden, den Atem als Anker für die Aufmerksamkeit einzusetzen
    Eine erweiterte Version des „Body Scan“
    Achtsames Gehen
    Arbeit mit Sinneswahrnehmungen
    Techniken, sich von Gedanken und Gefühlen zu lösen
  2. Kognitive Arbeit:
    Möglichkeiten und Grenzen der Achtsamkeit
    Übertragen der Übungsideen in den Alltag
    Verständnis für das Prinzip „Achtsamkeit“, unabhängig von formalen Übungen
 

Übersicht von Therapieelementen.

  • ADHS-IG Psychoedukation)
  • Testpsychologische ADHS-Diagnostik
  • Testbatterie zur Aufmerksamkeitsüberprüfung, indikativ
  • ADHS- Coaching-Gruppe
  • Cotherapeutisches Einzelcoaching, indikativ
  • Kriseninterventionen bei Bedarf
  • Einzeltherapie
  • Basisgruppentherapie
  • Gruppentherapeutisches soziales Kompetenztraining, indikativ
  • Integrative Bewegungstherapie
  • Achtsamkeitstraining
  • Sportherapie
  • Kunsttherapie, indikativ
  • Progressive Muskelentspannung
  • Biofeedback , indikativ
  • Medikamentenaufklärung
  • Medikamentöse Einstellung, indikativ
 

Medikamentöse Behandlung.

Wenn ADHS - Symptome schwer ausgeprägt sind mit massiven Konsequenzen im Leben der Betroffenen sollte auch ein Versuch einer zusätzlichen medikamentösen Unterstützung in der Behandlung erwogen werden. Auch wenn es vielleicht erst ein wenig befremdlich anmutet, kann man den Ansatz einer kombinierten Psychotherapie - und Psychopharmaka-Behandlung durchaus mit der Verbesserung eines Computers vergleichen. In der Psychotherapie wird an der Optimierung des Programms, bzw. der „Software“ (Einstellungen, Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster, Emotionsregulation etc.)  gearbeitet, in der Pharmakotherapie versucht man die Festplatte und den Prozessor, also die „Hardware“ anzupassen und in Ihrer Kommunikation zu verbessern. Das heißt, man versucht neurobiologischen Veränderungen der dopaminergen und noradrenergen Neurotransmittersysteme in bestimmten Hirnbereichen, v. a. die Kernsymptome  wie Konzentrationsstörungen, Impulsivität und Hyperaktivtät positiv zu beeinflussen. Obwohl man die genaue Wirkweise bis heute nicht kennt, ist dies häufig sehr erfolgreich. Dadurch, dass die einzelnen Botenstoffe länger in den Verbindungen zwischen den einzelnen Nervenzellen wirken können, ohne dass diese selber zugeführt werden müssen, wird eine bessere Balance zwischen ihnen erzielt.

Methylphenidat
Bei den Medikamenten handelt es sich um sogenannte Psychostimulantien, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen und in Deutschland i. d. R. auf der Basis des Wirkstoffs „Methylphenidat“ bestehen. Sie sind in der Regel gut verträglich und haben relativ wenig Nebenwirkungen. Erst im Juni 2011 ist das erste Medikament dieser Stoffklasse für Erwachsene zugelassen worden und muss nicht mehr „Off-Label“ aber natürlich über ein besonderes BTM-Rezept verordnet werden. Die Kostenübernahme der Medikation durch die Krankenkassen ist somit erheblich sicherer geworden. Sinnhaftigkeit, Gegenanzeigen, Komedikationen und zu erwartender Profit der Medikamententherapie müssen vor Einstellung fachärztlich sorgsam geprüft werden. Darüber hinaus muss mit der/m Patientin/en individuell die Dosisfindung besprochen werden, und ob sie/er eher von einer sofortigen oder von einer retardiertem (verzögerte) Freisetzung der Substanz profitieren. Auch hier gibt es verschiedene Auswahlmöglichkeiten.

Es wird von vielen Patienten sehr entlastend wahrgenommen, wenn die innere Unruhe, das Chaos im Kopf, Ablenkbarkeit und die Gefühlsachterbahn nachlassen. Erfahrungen zeigen mittlerweile, dass die eingesetzten Medikamente nicht nur bei Kindern wirksam sind. Obwohl die Ansprechrate recht hoch ist, bis zu ca. 65 % ist der Profit z. T. recht unterschiedlich: Erstmals bekommen sie ihre Unpünktlichkeit besser in den Griff, können Dinge geordneter hinterlassen, Ruhe auch mal genießen oder fahren nicht sofort aus der Haut. Dies lässt sich auch in den  Fragebögen oder Aufmerksamkeitstest nachweisen. Das häufig als Gegenargument angeführte potentielle Suchtpotential dieser Methylphenidat (MPH) hat sich in der praktischen Arbeit mit Erwachsenen bei sorgfältiger Indikationsstellung und Aufklärung als nicht relevant erwiesen. Es gibt im Gegenteil Studien, die nachweisen, dass die Gefahr einer Substanzabhängigkeit und Missbrauch von Drogen unter sinnvoller Stimulantienbehandlung eher geringer ist. Ein vorheriger Drogen-oder Alkoholmissbrauch, muss jedoch vorher offen mit dem Arzt angesprochen werden. Mit oder ohne Einstellung auf MPH ist im weiteren eine Abstinenz und deren Kontrolle erforderlich.

Atomoxetin
Die zweite wesentliche Substanz der ersten Wahl zur ADHS-Behandlung ist das Atomoxetin, welches ähnlich wie ein Antidepressivum länger braucht um zu wirken., bzw. dessen Wirksamkeit abzuschätzen. Es ist aber ebenfalls insgesamt gut verträglich mit einem durchaus vergleichbaren Nebenwirkungsmuster und nur einmal täglich einzunehmen. Es fällt nicht unter das Betäubungsmittelgesetz, so dass einige formale Hindernisse ggfs. wegfallen. Die Ansprechrate ist insgesamt etwas niedriger als beim MPH.

Andere Medikamente
Bestimmte Antidepressiva, werden in der Behandlung von ADHS bei Erwachsenen eingesetzt. Diese Medikamente wirken aber eindeutig nicht so stark auf die Kernsymptome wie die beiden anderen. Sie können jedoch z. T. auch indirekte Effekte auf die ADHS ausüben und sind natürlich dann vor allem einzusetzen, wenn auch depressive Symptome bestehen. Sollte eine medikamentöse Mitbehandlung aus ärztlich-therapeutischer Sicht erforderlich sein, erfolgt eine genaue Aufklärung und Beratung und ggfs. im Einstellungsprozess eine enge Begleitung. , ggfs., auch im Einstellungsprozess eine enge Begleitung. Die/der Betroffene sollte für sich klar mit dem Entschluss sein, diese vorgeschlagene Option zu nutzen, bzw. zu versuchen. Eine medikamentöse Mitbehandlung gegen den Wunsch der/s Patientin/en macht keinen SinnEinige entscheiden sich bewusst gegen eine Medikation, da Sie zwar einerseits eine entlastende Symptomreduktion spüren, aber subjektiv vielleicht auch einen Rückgang Ihrer spezifischen ADHS–bezogenen Persönlichkeitsmerkmale. 

 

Anschlusstherapie an eine stationäre Behandlung.

Im Anschluss an eine stationäre Therapie, ist häufig auch bei sehr erfolgreichem Verlauf die Aufnahme einer ambulanten Psychotherapie, oder auch der Besuch einer Selbsthilfegruppe zu empfehlen. Bei erfolgter Medikamenteneinstellung auf ein ADHS-Medikament oder Antidepressivum sollte außerdem eine weitere fachärztlich psychiatrische Behandlung erfolgen. 

 

Spezialisierte Kliniken

Zwei unserer Kliniken sind auf die Behandlung von ADHS bei Erwachsenen spezialisiert.

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Ärzte & Therapeuten

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