Depression. Definition

Was versteht man unter Depression?

Je nach Verlauf wird nach der Internationalen Klassifikation der Krankheiten der WHO (ICD-10) unterschieden zwischen:

  • depressiven, erstmalig auftretenden Episoden, bei denen eine Mindestzahl der charakteristischen Symptome mindestens zwei Wochen lang fast durchgehend vorliegt
  • rezidivierenden depressiven Störungen, bei denen zum wiederholten Male eine depressive Episode aufgetreten ist
  • dysthymen Störungen, bei denen depressive Symptome in geringerer Zahl und leichterer Ausprägung über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren sehr häufig vorhanden sind
  • Anpassungsstörungen, bei denen depressive Symptome nach einer entscheidenden Lebensveränderung auftreten, die jedoch nicht so zahlreich und nicht so lang anhaltend sind wie bei depressiven Episoden oder dysthymen Störungen
  • Bipolare Störungen werden diagnostiziert, wenn neben depressiven Verstimmungen auch zeitlich abgrenzbare Episoden mit so genannten manischen oder hypomanischen Episoden vorkommen. Diese sind gekennzeichnet durch abnorm gehobene, euphorische oder gereizte Stimmung, die u. a. mit vermehrtem Antrieb, gesteigerter Aktivität, vermehrten Geldausgaben, gesteigertem Selbstbewusstsein und vermindertem Schlafbedürfnis einhergehen

Depression. Symptome

Niedergeschlagenheit, Traurigkeit, Lustlosigkeit oder fehlender Antrieb gehen mit einer Reihe weiterer Symptome einher.

Depression. Ursachen

Konflikte in der Familie, Schicksalsschläge, hoher psychischer Druck... Eine Depression hat viele Auslöser.

Fachliche Betreuung

Leibl

Der Beitrag wird betreut durch

Dr. med. Carl Leibl


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