Burnout, Burnout-Syndrom. Diagnostik

Wichtigstes Element der Diagnose ist das Gespräch.

Burnout oder Depressionen? Migräne oder Kopfschmerzen als Folge eines Burnouts? Um die richtige Diagnose stellen zu können, gilt in der Schön Klinik: Am wichtigsten ist ein ausführliches Gespräch.

In der Regel wenden sich Burnout-Patienten zuerst wegen körperlicher Beschwerden wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Verdauungsproblemen an einen Arzt. Kann dieser keine körperlichen Uraschen finden, überweist er zu einem Spezialisten.

Im Gespräch mit unseren Psychologen können sich Betroffene voll und ganz auf die Kompetenz unserer Fachärzte verlassen. Sie können die richtigen Fragen stellen, zwischen den Zeilen lesen und mögliche organische Krankheiten von Burnout-Symptomen differenzieren. Es werden eingehend alle aktuellen Beschwerden abgefragt, Fragen zur persönlichen Einstellung zu Familie und Beruf gestellt. So können auch bereits vorhandene Folgeerkrankungen, wie z.B. Depressionen oder Schmerzstörungen diagnostiziert werden.

Fragebögen unterstützen einen ersten Verdacht.

Fragebögen zur Selbsteinschätzung liefern unseren Ärzten wichtige Hinweise auf einen Burnout.

Fragebögen zur Selbsteinschätzung liefern unseren Ärzten wichtige Hinweise auf einen Burnout.

So werden nach dem Gespräch psychologische Tests durchgeführt, die durch Fragebögen gestützt werden. Sie können helfen, den im Gespräch gewonnen Eindruck zu belegen und einen ersten Verdacht zu untermauern oder zu widerlegen. In der Schön Klinik werden vor allem zwei Arten von zertifizierten Fragebögen eingesetzt: Das Maslach Burnout-Inventar (MBI) und der Fragebogen zum Arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebensmuster (AVEM).

Das Maslach Burnout-Inventar (MBI) 

Das Maslach Burnout-Inventar (MBI) ist ein Selbstbeschreibungs-Fragebogen mit 22 Fragen. Der Patient kann auf einer Skala eintragen, wie schwer ihn bestimmte körperliche Symptome und Stimmungen belasten. Mit Hilfe dieses Fragebogens kann allerdings nur ein bereits vorliegendes Burnout-Syndrom diagnostiziert werden. Es kann keine Vorhersage für ein drohenden Burnouts getroffen werden.

Fragebogen zum Arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebensmuster

Als gutes Vorhersageinstrument für ein drohendes Burnout wird der Fragebogen zum Arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebensmuster (AVEM) eingesetzt. Die Antworten der Fragen verdeutlichen das Arbeitsengagement, Widerstandsfähigkeit gegenüber beruflichen Belastungen sowie die aktuelle Gefühlslage des Patienten. Ebenfalls gibt dieser Fragebogen Auskunft darüber, wie der Betroffene mit schwierigen Situationen umgeht. Sollten sich hier Burnout-Muster zeigen, kann in der anschließenden Therapie gezielt an den aufgezeigten Verhaltensmustern des Patienten gearbeitet werden.

Organische Ursachen ausschließen.

Sollte weiterhin auch der Verdacht einer organischen Erkrankung bestehen, muss diese selbstverständlich abgeklärt werden. Erschöpfung und Müdigkeit können zum Beispiel auch Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion, chronischen Infektion oder einer Tumorerkrankung sein. Untersuchungen wie Bluttests, Ultraschall oder andere bildgebenden Verfahren helfen, hier Gewissheit zu erlangen.

Burnout. Ursachen

Anerkennung wollen, aber sich wie eine Marionette im Alltag fühlen: Burnout hat nicht eine Ursache, sondern viele.

Spezialisierte Kliniken

Sieben Schön Kliniken, von der Nordsee bis zum Alpenrand, haben sich auf die Behandlung von Burnout spezialisiert.

Fachliche Betreuung

Hillert

Der Beitrag wird betreut durch

Prof. Dr. phil. Dr. med. Andreas Hillert


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