Essstörungen.

Wenn die Seele über das Essen ihren Ausdruck findet...

Wieder eine Zukunft sehen. Ein wichtiges Ziel in der Therapie von Essstörungen.

Wieder eine Zukunft sehen. Ein wichtiges Ziel in der Therapie von Essstörungen.

Jeder Mensch muss essen. Jeden Tag. Eigentlich ein normaler Vorgang aus Hunger und Sättigung. Neben diesen beiden Polen beschreiben jedoch seit jeher viele weitere Begriffe unser Verhältnis zu Essen und Ernährung: Gier, Lust, Freude, Scham, Furcht, Angst, Verweigerung, Schuld. Essen ist eben mehr als nur Ernährung, über Essen findet auch die Seele ihren Ausdruck.

Ist die Seele krank, kann dies auch in einem gestörten Essverhalten erkennbar werden. Aktuell ist davon auszugehen, dass über eine halbe Million junger Mädchen und Frauen unter einer Essstörung leiden. Die Erkrankten werden immer jünger. Bei 33% der Mädchen zwischen 14 und 17 Jahren gibt es bereits Hinweise auf eine Essstörung. Zunehmend trifft die Erkrankung auch immer mehr junge Männer. Die Altersspanne liegt dabei bei beiden Geschlechtern zwischen 12 und 35 Jahren.

Allen Essstörungen gemeinsam ist, dass die Gedanken ständig um das Essen kreisen. Die Betroffenen haben ein verzerrtes Selbstbild von sich und fühlen sich stark unter Druck gesetzt. Dies versuchen sie durch ihr Essverhalten zu kompensieren. Obwohl die Gedanken ständig ums Essen kreisen, ist der Essvorgang für Essstörungs-Betroffene eine Qual.

 

Essstörungen. Informationen von A-Z

Symptome. Anzeichen einer Essstörung

Kennzeichen, die sich bei allen Essstörungen finden:

Eine Störung des Körperbildes, d.h. des Gefühls für den eigenen Körper

  • Eine Störung der Wahrnehmung körpereigener Vorgänge und der Wahrnehmung von Gefühlen
  • Ein alles durchdringendes Gefühl eigener Unzulänglichkeit
 

Weitere Symptome sind:

  • organmedizinische Beschwerden, z.B. gestörter Elekrolythaushalt, Herz-Kreislauf-Erkrankungen (vor allem bei Magersucht und Adipositas)
  • starkes Untergewicht oder Übergewicht (vor allem bei Magersucht und Adipositas)
  • Essanfälle (bei Binge Eating Disorder und Bulimie)
 

Ursachen. Was löst eine Essstörung aus?

Es sind stets mehrere Faktoren, die bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Essstörungen beteiligt sind. Die Spannbreite reicht dabei neben biologischen und genetischen Faktoren über spezielle Merkmale in der Persönlichkeit der Betroffenen und ihrer Familien. Auch soziokulturelle Faktoren, wie z.B. das Schlankheitsideal, spielen eine wichtige Rolle in der Entwicklung einer Essstörung.

 

Magersucht. Anorexie

Für Magersüchtige ist das Wichtigste: schlank sein. Verzichten. Hungern. Und alle Anderen darin zu übertreffen.

Magersucht. Anorexie

Bulimie. Ess-Brechsucht

Heißhungerattacken bei gleichzeitiger Angst vor mehr Gewicht: Bulimie-Betroffene erbrechen häufig ihre Mahlzeiten.

Bulimie. Ess-Brechsucht

 

Adipositas, Übergewicht

Adipositas ist kein unüberwindbares Schicksal. Adipositas ist eine Erkrankung, die schwerwiegende Folgen nach sich ziehen kann.

Adipositas, Übergewicht

Binge Eating Störung (BED)

Bei der Binge-Eating-Störung kommt es zu Essanfällen, allerdings ohne Maßnahmen, die Kalorien wieder zu verbrennen.

Binge Eating Störung

 

Familien-Therapie

Wie kann die Familie bei Essstörungen helfen?

Familien-Therapie

Kinder & Essstörungen

Erfahren Sie in unserem Eltern-Ratgeber, wie Sie Ihrem Kind helfen können, wenn es an einer Essstörung leidet.

Wie Sie Ihrem Kind helfen

 

Essstörungen in der Lebensmitte

Essstörungen wie Magersucht oder Bulimie sind kein Problem allein von jungen Mädchen. Immer öfter kommen auch Frauen in der Lebensmitte mit Essstörungen in die Klinik.

Nicht nur ein Problem von jungen Mädchen

 

Online-Prävention bei Essstörungen

Die Online-Prävention soll jungen Frauen mit einer Essstörung, eine positive Einstellung gegenüber ihrem Körper vermitteln.

Online-Prävention

Essstörung bei Männern

Magersucht, Bulimie & Co. sind nicht nur ein Frauenproblem. Auch Männer sind betroffen.

Essstörung bei Männern

 

Lebensmittelallergie

Achten Sie trotz Lebensmittelallergie auf eine ausgewogene Ernährung.

Lebensmittelallergie