Adipositas. Therapie | Hautstraffung nach Diät
Zu große Hautfalten führen zu Entzündungen & Reizungen.
Viele Patienten sind nach einer langen und erfolgreichen Diät mit dem Problem konfrontiert: Schlaffe und überschüssige Haut am Bauch. Der Grund für die überstehende Haut ist die fehlende Elastizität, weshalb sie sich nicht mehr zurückbilden kann. Häufig führen große Hautfalten zu Hautreizungen und Entzündungen, weshalb man sich überlegen sollte, diese operativ zu entfernen.
Hautstraffung am Bauch (Bauchstraffung) ist die effektivste Methode.
Eine Bauchstraffung ist die beste Methode, erschlaffte Haut zu entfernen. Daher wird im Bauchbereich häufig die Bauchstraffung durchgeführt. Hierbei muss vorab geklärt werden, ob der Ober- oder der Unterbauch isoliert oder beide Regionen gleichzeitig gestrafft werden müssen. Während bei der kleinen Bauchstraffung nur die Haut am Unterbauch gestrafft wird, erfolgt bei der großen Bauchstraffung die Straffung der gesamten Bauchhaut. Vom Rippenbogen bis zur Schambehaarung wird die Bauchhaut neu geformt. Von der großen Bauchstraffung ist auch der Nabel betroffen, der versetzt werden muss.
Nur erfahrene Chirurgen sollten die Bauchstraffung durchführen.
Ein wichtiges Thema ist zudem die Platzierung der Narbe. Hierbei gibt es verschiedene Techniken. Häufig verläuft sie aber am Oberrand der Schambehaarung und ist daher auch im Bikini nicht zu sehen. Eine weitere Narbe läuft auch am Bauchnabelrand entlang, die aber kaum sichtbar ist. Nur ein erfahrener Chirurg sollte eine Bauchstraffung durchführen, da auch die Auswahl des richtigen Operationsverfahrens eine wichtige Rolle spielt, um Durchblutungsstörungen zu vermeiden. Informieren Sie sich daher vorher, welche Qualifikation der Arzt besitzt. Zudem sollte er Sie umfassend über die Risiken aufklären.
Über folgende Risiken sollte aufgeklärt werden:
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Ansammlung von Gewebsflüssigkeit / Wundsekret und Blut.
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Schmerzen und Schwellungen
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Spannungsgefühl, bisweilen sehr ausgeprägt, im weiteren Verlauf aber meistens abklingend
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Ungleichmäßigkeiten
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Blutergüsse / Hämatome
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Wundheilungsstörungen
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Narben und Narbenwucherungen
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Abszesse
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Dellenbildung und Unregelmäßigkeiten der Hautoberfläche
Worauf muss ich nach erfolgreicher Bauchstraffung achten?
Schwellungen und leichte Blutergüsse in den ersten Tagen und Wochen nach der Bauchstraffung sind normal. Damit die Naht nicht zu sehr strapaziert wird, sollte in den ersten Wochen in einer Klappmesserhaltung auf dem Rücken geschlafen werden. Bevorzugen Sie daher auch in den ersten Wochen eine gebeugte Haltung. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Chirurgen beraten.
Wann übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Bauchstraffung?
Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für eine Bauchstraffung, nach radikaler Gewichtsabnahme ab ca. 25 kg oder wenn der Hautüberschuss die Gesundheit beeinträchtigt. Die Gesundheit beeinträchtigen können z.B. chronische Hautreizungen und Entzündungen. Auch Bewegungseinschränkungen oder begleitende Bauchwandbrüche stellen einen Grund dar. Wichtig ist, dass ein Antrag an die Krankenkasse gestellt werden muss, zu dem auch die relevanten Befunde gereicht werden.
Adipositas. Therapie
Das primäre Ziel der Therapie ist, das reduzierte Gewicht langfristig zu halten.
Therapie
Spezialisierte Kliniken
Diese spezialisierte Kliniken verfügen über qualifizierte Ärzte und Therapeuten zur Behandlung einer Adipositas.
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Fachliche Betreuung
Der Beitrag wird betreut durch
Prof. Dr. med. Josef Hoch
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