Adipositas. Symptome

Psychosoziale und körperliche Risikofaktoren bei Adipositas.

Neben dem psychosozialen Leidensdruck, der von den Betroffenen störender und beeinträchtigender erlebt wird als die körperlichen Risikofaktoren, sind Adipositas und Übergewicht häufig mit einer Fülle anderer Krankheiten verbunden. Diese können signifikant gebessert oder sogar geheilt werden, wenn der Patient nachhaltig Gewicht abnimmt.

Psychosozialer Leidensdruck von Adipositas-Patienten.

Mehrere veröffentlichte Umfragen und sozialpsychologische Experimente deuten beispielhaft das Ausmaß der psychosozialen Stressoren an, denen die Übergewichtigen in unserem westlich geprägten Kulturkreis ausgesetzt sind.

So zeigen Studien, dass Adipositas-Betroffene

  • weniger verdienen
  • seltener einen Arbeitsplatz erhalten
  • seltener als Mieter akzeptiert werden
  • höhere Gefängnisstrafen erhalten

Schon Kindergartenkinder ziehen eine zerlumpte einer dicken Puppe vor und sprechen dem Körpergewicht eine hohe Bedeutung für die soziale Position zu. Lehrer beurteilen Schulaufsätze von dicken Kindern – im Rahmen eines kontrollierten Experimentes – schlechter als die von normalgewichtigen Kindern.

Folgeerkrankungen mit hohem Risiko bei Adipositas.

Insgesamt haben Menschen mit Adipositas ein erhöhtes Operationsrisiko und eine höhere Wahrscheinlichkeit vorzeitiger Berentung. Falls sie wegen einer Erkrankung untersucht werden müssen, finden sie oft erschwerte Bedingungen vor, weil beispielsweise Liegen, Stühle und Diagnostikgeräte nicht auf ihre Leibesfülle ausgerichtet sind.

Die häufigsten Folgeerkrankungen, die im Zuge von Adipositas entstehen:

Herz- und Kreislauferkrankungen (insbesondere Bluthochdruck, Herzschwäche)

  • Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparats (Gon- und Coxarthrose, Wirbelsäulensyndrom)
  • Venenleiden (Krampfadern)
  • Schlafbedingte Atmungsstörungen (Schlafapnoe)
  • Metabolische und hormonelle Beschwerden (vor allem Diabetes mellitus Typ 2, Dyslipidämie, Hyperurikämie)
  • Erkrankungen des gastrointestinales Systems (Gallenblasenleiden, Gallensteine, Fettleber, Refluxösophagitis)
  • erhöhtes Karzinomrisiko (Uterus, Mamma, Colon, Prostata, Gallenblase)
  • verminderte Fertilität (Fruchtbarkeit)
  • Komplikationen bei Geburt und Stillzeit

Adipositas. Ursachen

Vor allem die Aufnahme von fettreichen Nahrungsmitteln führt zu einer Adipositas (Übergewicht, Fettsucht).

Adipositas. Therapie

Das primäre Ziel der Therapie ist, das reduzierte Gewicht langfristig zu halten.

Fachliche Betreuung

Doerr

Der Beitrag wird betreut durch

Dr. Robert Doerr


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