Soziale Ängste / Soziale Phobie.

Die Angst, im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen.

Schüchternheit galt lange Zeit für Mädchen und junge Frauen als sozial erwünschte Eigenschaft: Das sanfte Erröten beim Anblick eines jungen Mannes oder der scheue Blick nach unten waren gesellschaftlich angesehen. Doch neuere Untersuchungen zeigen, dass Schüchternheit sich oft nicht einfach "auswächst", sondern sich zu sozialen Ängsten im frühen Erwachsenenalter entwickelt und dann auch zeitlebens bestehen bleiben kann.

Das zentrale Merkmal einer sozialen Phobie ist die Angst, bei bestimmten Situationen im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen und sich peinlich oder beschämend zu verhalten. Daher wird alles getan, um sich der Bewertung anderer zu entziehen. So werden z.B. Restaurantbesuche, Partys oder sogar Familienfeste gemieden oder Abstand zu Kollegen oder Nachbarn gehalten.

Ursachen & Symptome

Menschen, die an einer Sozialen Phobie leiden, versuchen so gut es geht zwischenmenschliche Kontakte zu vermeiden.

Soziale Phobie. Definition

Charakteristisch ist die Angst vor Situationen, in denen Betroffene befürchten, sich peinlich oder demütig zu verhalten.

Diagnostik & Therapie

Bei der Expositionsbehandlung müssen Betroffene z.B. vor anderen im Speisesaal essen.

Spezialisierte Kliniken

Diese spezialisierten Kliniken sind auf die Behandlung von Sozialen Phobien spezialisiert.

Fachliche Betreuung

Armbrust

Der Beitrag wird betreut durch

Dr. med. Michael Armbrust


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