Belastung, Trauma (PTBS). Ursache
Wie entsteht eine Posttraumatische Belastungsstörung?
Voraussetzung für die Entstehung einer Posttraumatischen Belastungsstörung ist ein Trauma. Da aber nicht alle Menschen, die ein traumatisches Ereignis erlebt haben, eine Posttraumatische Belastungsstörung entwickeln, müssen noch andere Faktoren bei der Entstehung beteiligt sein. In der Forschung hat man verschiedene psychologische, biologische und soziale Faktoren ermittelt, die an der Entstehung und Aufrechterhaltung der Posttraumatischen Belastungsstörung beteiligt sind. Hier sollen nur einige wichtige Aspekte dargestellt werden, die vor allem auch im Hinblick auf therapeutische Strategien relevant erscheinen.
Persönliche Verarbeitungsstrategien
Psychische Traumatisierungen erschüttern Menschen häufig in zentralen Lebensgrundsätzen, die Themen wie Sicherheit, Vertrauen, Gerechtigkeit und Kontrollierbarkeit betreffen. Dadurch kann ein permanentes Gefühl von Bedrohung und Beschädigung entstehen. Wie ausgeprägt und nachhaltig solche Erschütterungen sind, wird unter anderem auch durch individuelle gedankliche Bewertungsprozesse und Bewältigungsstile bestimmt. Wie viel Schuld sich z. B. jemand selbst an einem Ereignis gibt, auch wenn er kaum Einfluss hatte, hängt von solchen persönlichen Verarbeitungsmerkmalen ab. So können verschiedene Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung durch die Art der Bewältigung beeinflusst werden.
Traumagedächtnis
Man geht aber auch davon aus, dass neurobiologische Faktoren an der Entstehung einer Posttraumatischen Belastungsstörung beteiligt sind. Traumatische Erlebnisse und die damit verbundene Angst und Gefühle, werden in einer Art „Traumagedächtnis“ gespeichert. Der Patient kann sich dabei nicht bewusst erinnern und das Erlebte sprachlich zunächst nicht verarbeiten. Dieses Traumagedächtnis ist aber in der Lage - unter Umgehung des regulären Wort- und Bildgedächtnisses - spontan sehr lebhafte Wiedererinnerungen zu produzieren. Darüber hinaus wurden bei Patienten mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung eine Reihe von Veränderungen im Stresshormonsystem und bei verschiedenen Botenstoffen im Gehirn beobachtet, die unter anderem für die Symptome der Übererregung verantwortlich gemacht werden.
Einfluss des sozialen Umfeldes
Außerdem kann die Art, wie Personen im sozialen Umfeld mit der Traumatisierung des Betroffenen umgehen, einen Einfluss auf die Symptomatik haben. So kann sich die soziale Anerkennung und Reaktion in der Familie, im Freundes- und Kollegenkreis, aber auch in der Stadt oder Gemeinde ebenfalls auf die Bewältigung der Traumatisierung auswirken.
Trauma, PTBS. Symptome
Bei einem Trauma treten ungewollt wiederkehrende und belastende Erinnerungen auf.
Symptome
Trauma, PTBS. Therapie
Die Behandlung durchläuft drei Phasen: Stabilisierung, Konfrontation, Integration.
Therapie
Fachliche Betreuung
Der Beitrag wird betreut durch
Dr. med. Bernhard Osen
Die beste Klinik finden...

Unsere Klinikberatung hilft Ihnen dabei, das beste Krankenhaus für Sie und/oder Ihre Lieben zu finden.