Belastung, Trauma (PTBS). Symptome
Traumatische Ereignisse werden immer wieder durchlebt.
Das Wiedererleben des traumatischen Ereignisses kann sich in unterschiedlicher Form zeigen.
Das Wiedererleben des traumatischen Ereignisses kann sich in unterschiedlicher Form zeigen: Ungewollt wiederkehrende und belastende Erinnerungen, die spontan auftreten oder durch Reize ausgelöst werden, die mit dem Trauma in Verbindung gebracht werden. Manchmal treten aber auch regelrechte Erinnerungsattacken (“flash-backs“) bei den Betroffenen auf, die so realistisch und lebhaft sind, dass das Gefühl entsteht, das Trauma erneut zu durchleben. Oder es tauchen nur Erinnerungsbruchstücke verschiedener Sinnesqualitäten auf, wie Gerüche, Geräusche oder Körperempfindungen, die mit den Vorfällen in keinem Zusammenhang zu stehen scheinen.
Orte/ Dinge, die an das Trauma erinnern werden gemieden.
Vermeidungsverhalten bedeutet, dass Menschen, die das schlimme Ereignis immer wieder erleben, versuchen mit allen Mitteln diese Bilder und Gedanken zu verhindern, was meistens nicht gelingt. Aufgrund der unangenehmen Erinnerungen meiden sie diejenigen Orte oder andere Dinge, die mit dem Trauma in Zusammenhang gebracht werden. So vermeiden beispielsweise Betroffene von Autounfällen, die das Erlebte nicht verarbeiten konnten, die Unfallstelle oder gar selbst Auto zu fahren.
Emotionale Taubheit und Übererregung.
Darüber hinaus haben Menschen mit posttraumatischen Störungen das Gefühl, emotional wie betäubt zu sein. Sie möchten nicht mehr mit anderen Menschen zusammen sein und fühlen sich wie fremd unter ihnen. Durch die Senkung der Erregungsschwelle im autonomen Nervensystem kommt es zu Symptomen der Übererregung. Dies äußert sich in einem fortdauernden Bedrohungsgefühl: Sie fühlen sich überwach und schreckhaft. Der Körper ist in Dauer-Alarmbereitschaft, so als ob in jedem Moment wieder etwas Schlimmes passieren könnte. Damit verbunden sind Schlafstörungen (Einschlaf- und Durchschlafstörungen), Albträume und erhöhte Reizbarkeit.
Warnsignale, die auf ein Trauma hindeuten.
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Körperliche Warnsignale
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Schlafstörungen
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Häufige Infekte
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Emotionale Warnsignale
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Verringerte emotionale Belastbarkeit
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Unbestimmte Angst und Nervosität
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Zynismus
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Reizbarkeit
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Weitere Warnsignale
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Alpträume
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Sozialer Rückzug
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Sich selbst vernachlässigen
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Vermehrter Alkoholkonsum
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Vermehrter Tablettenkonsum
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Partnerschafts- und Eheprobleme
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Vermeidungsverhalten
Trauma, PTBS. Ursachen
Erst ein traumatisches Ereignis löst ein posttraumatisches Syndrom aus.
Ursachen
Trauma, PTBS. Therapie
Die Behandlung durchläuft drei Phasen: Stabilisierung, Konfrontation, Integration.
Therapie
Fachliche Betreuung
Der Beitrag wird betreut durch
Dr. med. Bernhard Osen
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