Panikstörung / Agoraphobie. Symptome

Herzrasen, Atembeschwerden, Angst zu sterben...

Eine Panikattacke ist normalerweise ein einmaliges Ereignis. Sie beginnt aprubt, hat innerhalb von Minuten ihren Höhepunkt erreicht und dauert ein paar Minuten nach. Bei einer Panikstörung dagegen kommt es zu immer wiederkehrenden Panikattacken, die spontan und unerwartet auftreten. Die Dauer ist dann unterschiedlich. Sie reichen von wenigen Minuten bis über mehrere Stunden. Sie können nicht auf gefährliche Situationen oder Umstände bezogen werden und haben auch keine körperliche oder psychische Störung als Ursache.

Die typischen körperlichen Symptome während einer Panikattacke sind:

  • Schwindel
  • Herzklopfen
  • Herzrasen
  • Schweißausbruch
  • Zittern
  • Übelkeit
  • Atembeschwerde
  • Beklemmungsgefühl
  • Schmerzen in der Brust
  • Hitzegühle oder Kälteschauer
  • Gefühllosigkeit oder Kribbelgefühle

Psychische Symptome

  • Angst, die Kontrolle zu verlieren oder verrückt zu werden
  • Angst zu sterben
  • Entfremdungsgefühl gegenüber der eigenen Person
  • Katastrophengedanken
  • intensive Angstgefühle

Agoraphobie. Meidung von Orten oder Situationen

Um künftigen Panikattacken vorzubeugen, beginnen die Betroffenen alle Situationen, welche die gefürchteten Körperbeschwerden auslösen könnten, zu meiden. Dies betrifft sowohl körperliche Anstrengungen als auch Orte und Situationen, an denen eine derartige Attacke besonders peinlich (z. B. im Theater oder im Kaufhaus) oder besonders gefährlich wäre, da „Sofort“-Hilfe nicht verfügbar ist (z.B. in einem Flugzeug). Als Folge dieser Vermeidungsstrategien entwickeln die Betroffenen eine Angst vor bestimmten Situationen, eine sogenannte Agoraphobie. Die Agoraphobie kann teilweise so stark sein, dass sich die Betroffenen nur in Begleitung oder gar nicht mehr trauen, die Wohnung zu verlassen. Die Betroffenen fühlen sich hilflos den Panikattacken ausgesetzt und ihre einzige Strategie ist, die bedrohlichen Situationen zu meiden. Häufig nehmen die Betroffenen auch Beruhigungsmittel ein oder trinken sich mit Alkohol Mut an.

Panikstörung. Ursachen

Einschneidende Lebensereignisse können eine Panikstörung auslösen.

Diagnostik & Therapie

Die Verhaltenstherapie ist die erfolgreichste Therapie bei einer Panikstörung.

Fachliche Betreuung

Langs

Der Beitrag wird betreut durch

Univ.- Doz. Dr. med. Gernot Langs


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