Gesundheitsängste (Hypochondrie). Ursachen
Wie entstehen Gesundheitsängste?
Bei genauer Befragung von Patienten mit Gesundheitsängsten finden sich meist in der Kindheit und Jugend Ereignisse, die einen "gesunden" Umgang mit Körperbeschwerden schwer oder unmöglich gemacht haben. Diese Ereignisse waren hoch emotional besetzt und hatten Krankheiten und Körpersymptome zum Inhalt. Dazu zählen beispielsweise:
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Ein überbehüteter Erziehungsstil: Sobald Körperbeschwerden auftraten, auch wenn diese harmlos waren, wurden diese dramatisiert. Dadurch haben die Kinder die subjektive Erfahrung gemacht, dass Körpersymptome (fast) immer etwas Schlimmes und Lebensbedrohliches sind.
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Eine eigene schwere Erkrankung in der Kindheit und Jugend: Auch hier wurde internalisiert, dass Krankheit Trennung von zu Hause bedeuten kann und mit unangenehmen Gefühlen wie Ängsten und Traurigkeit verbunden ist.
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Die schwere Erkrankung eines Familienmitglieds: Dies bedeutet oft, dass die Erkrankung zentrales Thema in der Familie war und das Kind daraus geschlossen hat, dass Krankheit, immer etwas Schreckliches und Bedrohliches ist
Die Folge ist, dass die Kinder folgende Leitsätze mit in ihr Leben nehmen:
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Krankheit ist immer (lebens-) bedrohlich
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Gesundheit ist 100%es Freisein von Körperbeschwerden
Ausgelöst werden die Ängste im Erwachsenenalter meist durch emotional belastende Ereignisse, wie ein Todesfall im Familien- bzw. Freundeskreis oder als Folge stressreicher Zeiten (so genannter "Daily hassles")
Hypochondrie. Symptome
Hauptsymptom der Hypochondrie ist die Angst vor einer schweren Erkrankung.
Symptome
Diagnostik & Therapie
Durch die Sporttherapie gewinnen die Patienten wieder Vertrauen in den eigenen Körper.
Diagnostik & Therapie
Fachliche Betreuung
Der Beitrag wird betreut durch
Univ.- Doz. Dr. med. Gernot Langs
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