Niereninsuffizienz / Nierenversagen. Diagnostik

Wie wird eine Niereninsuffizienz behandelt?

Die rasche Diagnosestellung ist für die Prognose einer Nierenerkrankung wichtig. Häufig setzen sich die Untersuchungen aus Methoden verschiedener Fachbereiche zusammen (z. B. Urologie, Rheumatologie, Röntgenabteilung usw.). Ist ein Krankenhausaufenthalt erforderlich, ist es von Vorteil, seine Nierenerkrankung in einem Krankenhaus untersuchen und behandeln zu lassen, welches über entsprechende Kompetenzen verfügt. Bezogen auf die Diagnostik und Behandlung der eigentlichen Niereninsuffizienz (Nierenschwäche), sowie die Einleitung einer Dialysebehandlung sollte die Kompetenz eines Nephrologen/in (Facharzt/in für Innere Medizin mit dem Spezialgebiet Nierenheilkunde) genutzt werden.

Spezielle Untersuchungstechniken der Nephrologie umfassen:

  • Genaue Bestimmung der Entgiftungsleistung der Nieren (Clearance-Messung)
  • Urinuntersuchung unter einem Spezialmikroskop (Phasenkontrastsediment)
  • Analyse der Eiweiße im Urin (Proteinuriediagnostik)
  • Spezielle Laboruntersuchungen
  • Bewertung des Säurehaushaltes
  • Bewertung des Salz- und Flüssigkeitshaushaltes
  • Ultraschall der Nieren, evtl. mit Spezialmessung der Nierendurchblutung (Duplexsonographie)
  • Gewebeentnahme aus der Niere (Nierenbiopsie)

Insbesondere die Nierenbiopsie gehört in die Hände eines erfahrenen Arztes/Ärztin.

Fachliche Betreuung

Heidemann

Der Beitrag wird betreut durch

Prof. Dr. med. Hugo Heidemann