Leber / Leberzirrhose. Definition
Was ist eine Leberzirrhose?
Durch die fortdauernde und wiederholte Präsenz des „Toxins“ (zum Beispiel Alkohol oder Viren) wird die Architektur der Leber und die Leberzellen zerstört. Das normale Lebergewebe wird als Folge des Schadens durch Bindegewebe ersetzt. Das Bindegewebe ist zu spezifischen Lerberfunktionsleistungen nicht in der Lage. Zur Kompensation bilden sich so genannte Regeneratknoten. Gleichzeitig wird die Leberdurchblutung gestört. Entsprechend der Menge des untergegangenen Lebergewebes nimmt die Leberfunktion ab.
Der Begriff Leberzirrhose leitet sich von dem griechischen Wort Kirrosis „gelb-orange“ ab. Die Erkrankung tritt bei ca. 250 Menschen pro 100.000 Einwohner pro Jahr auf.
Fachliche Betreuung
Der Beitrag wird betreut durch
Prof. Dr. med. Hugo Heidemann