Leber / Leberzirrhose. Diagnostik

Wie wird eine Leberzirrhose festgestellt?

Das allgemeine Unwohlsein verbunden mit Müdigkeit, Schwäche und Appetitlosigkeit führt zur Untersuchung. Dabei fallen die Leber-Hautzeichen (Ikterus, Spider naevi und Palmarerytem) sowie die Zunahme des Bauchumfanges wegen des Ascites auf. Bewusstseinsstörungen und ein Zittern der Gliedmaße können bestehen. Bei den Laboruntersuchungen findet sich eine Einschränkung der Syntheseleistungen der Leber (Gerinnung, Albumin, Cholinesterase). Zellständige Leberenzyme wie GPT (ALT), GOT (AST) und Gamma-GT sind erhöht. Der gelbe Blutfarbstoff Bilirubin kann erhöht sein. Die Leber wird hart, die Oberfläche wellig. Die Leber kann vergrößert sein, typischer Weise wie bei der alkoholischen Leberzirrhose; kann aber auch klein sein durch Schrumpfung, wie bei der Virushepatitis. Ultraschall und/oder Computertomographie vervollständigen die Diagnostik.

Fachliche Betreuung

Heidemann

Der Beitrag wird betreut durch

Prof. Dr. med. Hugo Heidemann