Brustanomalien. Therapie
Welche Korrekturmöglichkeiten gibt es?
Ziel der plastisch-chirurgischen Therapie bei Fehlbildungen oder durch Erkrankung erworbenen Symmetrie- Größen- und Formunterschieden ist die Wiederherstellung einer subjektiv und objektiv möglichst natürlich wirkenden Brust. Bei unserer Beratung berücksichtigen wir, soweit technisch möglich, persönliche Wünsche und erarbeiten gemeinsam ein Behandlungskonzept mit Klarheit über die geplante Operationstechnik und die erforderliche Nachbehandlung.
Asymmetrische Brüste
Eine fehlende Drüsenanlage wird heute überwiegend mit Kunststoffimplantaten korrigiert. Die Ptosis (Herabhängen der Brust) der Gegenseite kann mit den Techniken der Straffungsoperationen korrigiert werden.
Ausführliche Beratung vor dem Eingriff
Eine ausführliche Beratung, bei Minderjährigen mit einem Elternteil, erfolgt bereits bei der ersten Vorstellung in unserer Sprechstunde, bei der wir auf Grund unserer langjährigen fachärztlichen Erfahrung individuell zu einem für die weitere Entwicklung möglichst risikoarmen Verfahren raten. Bei Schulpflichtigen versuchen wir, nach Möglichkeit die Operation in die Ferienzeit zu verlegen.
Hohlwarzen
Bei den erworbenen Formen stehen Tumore, Verletzungen, Verwachsungen nach Operationen wie z.B. nach brustwarzennahen Tumortexstirpationen oder nach Verkleinerungsoperationen ursächlich im Vordergrund. Eine Korrektur ist über einen narbenarmen Zugang am Warzenhofrand möglich, wobei zur „Auffüllung“ der Brustwarze ein Läppchen aus der Brustdrüse präpariert und in den freigelegten Hohlraum der Brustwarze verlagert wird.
Weitere Anomalien
Auch überzählige Brustwarzen oder zusätzlich angelegte Brustdrüsen oder Brustdrüsenanteile in den Achselhöhlen können als Fehlbildungen auftreten, die wir narbenarm mit oder ohne Neuformung der Brust entfernen können.
Fachliche Betreuung
Der Beitrag wird betreut durch
Prof. Dr. med. Josef Hoch