Brustanomalien

Operative Korrekturmöglichkeiten bei Fehlbildungen und Erkrankungen der Brustdrüse

In unserer heutigen Gesellschaft hat die Brust der Frau neben der primären Stillfunktion eine weitere wichtige Funktion als Symbol der Weiblichkeit. Als wesentliches Merkmal der körperlichen und psychischen Integrität nimmt sie im Leben der Frau einen außerordentlich hohen Stellenwert ein. Abweichungen von der normalen Größe, Form oder von der Symmetrie werden als Mangel an Attraktivität empfunden. Sie stören das Körperbewusstsein und reaktiv das seelische Gleichgewicht der betroffenen Frauen nachhaltig, was zu einer deutlichen Minderung des Selbstwertgefühls und der Lebensqualität führen kann. Die Plastische Chirurgie als Spezialdisziplin für Form- und Funktionswiederherstellung hat sich dieser Problematik in den letzten Jahrzehnten in besonderem Maße angenommen und ausgewogene operative Maßnahmen entwickelt, die eine grundlegende Besserung der Lebensqualität ermöglichen.

Was ist eine Brustanomalie?

Die weibliche Brust ist ein paarig angelegtes Organ. Es ist nicht immer möglich, eine klare Grenze zwischen Norm, Variante und Fehlbildung zu ziehen. Fehlbildungen der Brust werden im Gegensatz zu anderen körperlichen Mängeln erst lange nach der Geburt mit Eintritt in die Pubertät auffällig.

Eine echte Brustfehlbildung liegt vor, wenn:

  • Brustanteile fehlen oder in Überzahl vorhanden sind
  • Anteile des umgebenden Gewebes fehlen
  • deutliche Unterschiede zwischen rechter und linker Brust bestehen
  • eine symmetrische Abweichung von anerkannten Normen der Ästhetik vorliegt

Fachliche Betreuung

Hoch

Der Beitrag wird betreut durch

Prof. Dr. med. Josef Hoch