Lungenentzündung (Pneumonie). Therapie

Allgemeinmaßnahmen zur Therapie einer Lungenentzündung

Die Patienten sollten sich körperlich schonen und bei Fieber evtl. auch Bettruhe einhalten. Patienten mit Lungenentzündung sollten viel trinken. Inhalationen, Atemgymnastik und die Anwendungen von schleimlösenden Medikamenten können ebenfalls eine Besserung bewirken.

Medikamentöse Therapie der Lungenentzündung

Die Lungenentzündung wird in der Regel mit einem Antibiotikum behandelt. Da der Erreger in den meisten Fällen bei Erkrankungsbeginn nicht bekannt ist, wird meist mit einem Breitbandantibiotikum behandelt. Bei einer ambulanten Behandlung werden am häufigsten Penicilline eingesetzt, die Behandlungsdauer beträgt ca. 7 – 10 Tage. Wenn nach zwei Tagen kein Fieberrückgang und auch keine Besserung der Beschwerden eingetreten ist, muss die Diagnose und auch die Therapie neu überprüft werden. Schwere Lungenentzündungen, die im Krankenhaus behandelt werden, können zu einem Sauerstoffmangel führen. Hier wird die kontinuierliche Sauerstoffgabe, meist über eine Nasenbrille erforderlich. Bei schwersten Entzündungen kann sogar eine maschinelle Beatmung auf der Intensivstation notwendig sein.

Rehabilitation einer Lungenentzündung

Zur Widererlangung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit und Lebensqualität ist eine Rehabilationsmaßnahme in einer auf Lungenerkrankungen spezialisierten Rehabilitationsklinik sinnvoll. Dies betrifft v.a. Patienten, die eine schwere Lungenentzündung mit Komplikationen nach maschineller Beatmung oder längerer Bettlägerigkeit durchgemacht haben.

Fachliche Betreuung

Kenn

Der Beitrag wird betreut durch

Dr. Klaus Kenn