COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung) / Lungenemphysem. Ärztlicher Rat & Vorsorge

Langzeitbetreuung von COPD-Patienten erfordert Kooperation.

Wichtig für die Langzeitbetreuung der COPD-Patienten ist eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Hausarzt, dem Facharzt, dem Akutkrankenhaus bzw. der pneumologischen Fachklinik. Unbedingt empfehlenswert sind zudem regelmäßige stationäre und ambulante Rehabilitationsmaßnahmen.

Verzichten Sie auf Rauchen bei COPD!

Die wichtigste Vorbeugung ist: Verzichten Sie auf Rauchen! Dies ist die einzige Maßnahme, die den Krankheitsverlauf der COPD verlangsamt. Weiterhin treten bei Patienten mit einer COPD, die mit dem Rauchen aufgehört haben, seltener akute Verschlechterungsschübe auf. Wenn Sie Raucher sind, empfiehlt es sich, dass Sie an einem Raucher-Entwöhnungsprogramm, z.B. im Rahmen einer stationären Rehabilitation, teilnehmen. Die Erfolgsrate kann durch eine medikamentöse Behandlung der Nikotinabhängigkeit, z. B. mit Nikotinkaugummi, Nikotinpflaster oder speziellen Tabletten verringert werden.

Schutzimpfungen für COPD-Patienten empfohlen.

Experten raten COPD-Patienten zu einer Grippeschutzimpfung.

Experten raten COPD-Patienten zu einer Grippeschutzimpfung.

Wenn Sie zu den COPD-Patienten gehören, sollten Sie im Herbst eine Grippeschutzimpfung (Influenza) durchführen lassen. Mit der Grippeschutzimpfung kann das Risiko für Lungenentzündungen verringert werden. Weiterhin wird eine Pneumokokken-Schutzimpfung empfohlen. Diese sollte im Abstand von fünf bis sechs Jahren nach der Erstimpfung wiederholt werden.

Fachliche Betreuung

Kenn

Der Beitrag wird betreut durch

Dr. Klaus Kenn


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