Multiples Myelom. Diagnostik.

Notwendig ist eine umfassende Diagnostik

Entsprechend der vielfältigen Manifestationen der Erkrankung ist eine umfassende Diagnostik bei Diagnosestellung erforderlich. Im weiteren Verlauf und unter Therapie werden dann gezielt die Parameter untersucht, die Aussagen über das Therapieansprechen, die Organfunktionen, insbesondere der Niere, sowie den Verlauf von Knochendefekten darstellen. Folgende Untersuchungen werden durchgeführt:

Blutuntersuchung

1.Blutbild Blutbild mit Zählung der Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten, Hb-Wert und Hämatokrit und Differenzialblutbild (Subklassifizierung der Leukozyten) 2. Serumchemie des Blutes:

24h-Sammelurin

Bestimmung der Gesamteiweißausscheidung und Differenzierung der ausgeschiedenen Proteine, Urineiweißelektrophorese, Immunfixation.

Knochenmarkpunktion

  • Zytomorphologie: Beurteilung des Anteils und der Morphologie der Plasmazellen.
  • Histologie: Beurteilung der Verteilung der Plasmazellen innerhalb der Knochenmarkarchitektur ebenso quantitative Aussage über die infiltrierten Markräume (Vol. %).
  • Immunzytologie: Definition der Antigenexpression auf den Plasmazellen sowie Nachweis der Monoklonalität. Zytogenetik: Zytogenetischer Nachweis (meistens die sog. Fluoreszenz-in-situ Hybridisierung = FISH) zum Nachweis von genetischen Translokationen, Verlusten oder Zugewinnen von Genmaterial bei myelomrelevanten Genen.

Röntgenologische Darstellung der Knochen

Fachliche Betreuung

Straka

Der Beitrag wird betreut durch

Priv.-Doz. Dr. med. Christian Straka