Arterielle Hypertonie (Bluthochdruck). Definition

Was versteht man unter Arterielle Hypertonie (Bluthochdruck)?

Wiederholt gemessene Blutdruckwerte in Ruhe sollten der Beurteilung des Blutdruckes zugrunde liegen. Nach den Kriterien der Weltgesundheitsbehörde liegt bei einer Erhöhung dieser Werte über 140/90 mmHg eine arterielle Hypertonie vor. Zur weiteren Einteilung bedient man sich häufig weiterer Kriterien. Demnach gibt es eine leichte (bis 160/95 mmHg), mittelschwere (bis 180/105 mmHg) und schwere (größer 200/120 mmHg). Darüber hinaus finden sich die Bezeichnung „Bluthochdruckkrise“ und „maligne Hypertonie“. Bei der malignen Hypertonie liegen Blutdruckwerte von über 220/120 mmHg vor, verbunden mit Augenhintergrundveränderungen im Sinne eines Fundus hypertonicus III bis IV.

Schlagwörter

  • Belastungshochdruck
  • Systolischer Bluthochdruck

Fachliche Betreuung

Heidemann

Der Beitrag wird betreut durch

Prof. Dr. med. Hugo Heidemann