Arteriosklerose (Arterienverkalkung). Definition
Was versteht man unter Arteriosklerose?
Arterien bestehen aus 3 Schichten, damit sie sich bestens an ihre Aufgaben anpassen können:
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Innenschicht (Intima): Sie besteht aus Endothelzellen, die dafür sorgen, dass das Blut reibungslos fließt
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Mittelschicht (Media): Sie besteht aus einer Muskelfaserschicht, womit das Gefäß seinen Durchmesser (Lumen) verändern kann. Dies ist wichtig, beispielsweise bei Veränderungen des Blutdrucks
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Außenschicht (Adventitia): Sie besteht aus Bindegewebe und umhüllt die beiden anderen Schichten
Die Folgen der Veränderungen
Mit Arteriosklerose bezeichnet man die Veränderung der Innenschicht durch Ablagerungen von Fettbestandteilen (Lipiden), komplexen Kohlehydraten (Zucker) und Kalk. Diese und andere Stoffe werden unter dem Begriff Plaques zusammengefasst. Diese Veränderungen können auch die Mittelschicht betreffen.
Mit der Zeit verengen und „verkalken“ sich die betroffenen Blutgefäße durch diese Ablagerungen, und sie verlieren ihre Elastizität. Je stärker die Gefäße verengt werden, desto weniger Blut (und damit auch Sauerstoff und Nährstoffe) kann zu den verschiedenen Organen gelangen, die von dieser Arterie versorgt werden. Der Verschluss einer Arterie bedeutet die komplette Unterbrechung der Blutversorgung und damit Sauerstoffmangel eines Organs.
Fachliche Betreuung
Der Beitrag wird betreut durch
Dr. med. Ralf Hamann