Herz & Laufen. Laufen für ein herzgesundes Leben

Mit dem Laufen kommt das Herzkreislaufsystem in Schwung.

Mit dem Laufen kommt das Herzkreislaufsystem in Schwung.

Regelmäßiges Lauftraining aktiviert nicht nur den Körper, sondern stärkt auch das Herz. Je mehr ein Mensch sich bewegt, desto niedriger sind seine Gesundheitsrisiken. Worauf kommt es dabei an?

 

Warum ist Laufen so gesund?

Mit dem Laufen kommt das Herzkreislaufsystem in Schwung: das Blut fließt besser und die Energiespeicher werden vergrößert. Ein trainierter Herzmuskel hält Belastungen besser stand, senkt den Blutdruck und verringert die Gefahr von Herzkreislauferkrankungen. Auch für die Immunabwehr und Gewichtskontrolle ist Laufen eine wichtige und gesunde Bewegungsart.

 

Ist Laufen auch für Herzpatienten geeignet?

Patienten mit Herzerkrankungen, nach einem Herzinfarkt oder mit Hochdruck sollten sich vorher von einem Arzt untersuchen lassen, um ihren Trainingszustand und ihre Belastbarkeit abzuklären. Auf jeden Fall ist vorsichtiges Training unter professioneller Anleitung angesagt. Das gilt aber nur für das Lauftraining. Eine normale, natürliche Bewegung ist hier sogar empfehlenswert.

 

Was sollte man als Laufanfänger beachten?

Wenn Sie untrainiert und älter als 40 Jahre sind, sollten Sie sich ebenfalls von einem Arzt durchchecken lassen. Wichtig ist ein systematisches Aufbautraining. Wie schnell, lange oder häufig gelaufen wird, hängt von  Alter, Kondition oder Gesundheit ab. Die richtige Intensität müssen besonders diejenigen finden, die längere Zeit keinen oder nur sehr wenig Sport betrieben oder bereits Probleme mit dem Herzen haben. Und überfordern Sie sich nicht.

 

Hoher oder niedriger Puls - was ist ideal?

Als grobe Richtlinie gilt ein maximaler Puls von 200 Schlägen pro Minute minus Lebensalter. Dies hängt vom Trainingszustand des einzelnen ab. Gemessen werden kann der Puls durch entsprechende Pulsuhren oder durch ganz normales Pulsfühlen am Handgelenk während einer Laufpause.

 

Wann sollte man lieber „langsamer“ machen?

Das richtige Maß ist entscheidend: Übertraining äußert sich beispielsweise durch einen höheren Ruhepuls, Müdigkeit, oder das Ausbleiben von Leistungssteigerungen. Dann sollte man langsamer machen. Aber Training bedeutet nicht, dass Sie zum Leistungssportler werden müssen. Machen Sie die körperliche Bewegung zum Teil Ihrer täglichen Routine, jede körperliche Aktivität, ob Treppensteigen oder mit dem Rad zur Arbeit fahren, trägt zur Herzgesundheit bei. Schon 30 Minuten am Tag genügen.