Dickdarmkrebs / Darmkrebs. Ursachen
Welche Risikofaktoren gibt es?
Wie bei den meisten anderen Krebsarten ist die genaue Ursache für Darmkrebs bislang unbekannt. Es gibt aber in den Bezug auf Darmkrebs eine Reihe von Erkrankungen oder Faktoren, die mit einem gehäuften Auftreten in Verbindung gebracht werden.
Alter
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Etwa 90 Prozent mit Darmkrebs sind älter als 50 Jahre. Darmkrebs kann auch in jüngeren Lebensjahren vorkommen, ist aber sehr selten.
Darmkrebs oder Polypen in der eigenen Vorgeschichte
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Menschen die bereits an Darmkrebs erkrankt waren oder die Polypen hatten, haben ein höheres Risiko, zukünftig an Darmkrebs zu erkranken und sollten sich deswegen einer regelmäßigen Kontrolle unterziehen.
Entzündliche Darmerkrankungen
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Langjährig bestehende chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie die Colitis ulcerosa oder der Morbus Crohn können mit einem erhöhten Risiko an einer Darmkrebsentstehung einhergehen.
Genetische Faktoren
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Es gibt genetische Erkrankungen, die das Risiko einer Darmkrebsentstehung in einer Familie erhöhen können. Diese machen etwa 5 Prozent aller Erkrankungen aus. Dazu gehört die familiäre adenomatöse Polyposis (FAP). Bei dieser sehr seltenen Erkrankung ent-stehen im gesamten Dick- und Enddarm Hunderte bis Tausende von Polypen, die in einem ganz hohen Prozentsatz bösartig entarten, wenn der Darm nicht rechtzeitig entfernt wird. Das LYNCH-Syndrom (HNPCC) ist etwas häufiger als die FAP. Beide Erkrankungen können durch genetische Tests heute sicher erkannt werden.
Ernährungsgewohnheiten
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Eine ballaststoffarme Ernährung sowie ein hoher Anteil von tierischen Fetten und Kalorien wird seit langem mit einer vermehrten Darmkrebsentstehung in Verbindung gebracht. Dazu gehört auch der Verzehr von rotem Fleisch. Daher haben Menschen in den westlichen Industrienationen ein höheres Risiko an Darmkrebs zu erkranken als in den Entwicklungsländern.
Weitere Faktoren
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Auch andere Faktoren wie Übergewicht, Bewegungsarmut, Diabetes und Rauchen sowie hoher Alkoholkonsum können die Entstehung von Darmkrebs begünstigen
Fachliche Betreuung
Der Beitrag wird betreut durch
Prof. Dr. med. Hendrik Schimmelpenning