Dickdarmkrebs / Darmkrebs. Symptome

Welche Beschwerden können auftreten?

Darmpolypen und auch -krebs verursachen häufig gar keine Symptome. Aus diesem Grund wird die Erkrankung auch heute noch oft erst in einem relativ späten Stadium entdeckt. Zum Diagnosezeitpunkt haben bereits mehr als die Hälfte der Patienten Lymphknoten- oder Fernmetastasen. 40 Prozent der Tumoren sind im Enddarm lokalisiert. Zu den Symptomen gehören Veränderungen der Stuhlgewohnheiten. Insbesondere der Wechsel zwischen dünnflüssigem und eher festem Stuhl sowie das Gefühl einer unvollständigen Stuhlentleerung sollten mit dem Hausarzt besprochen werden. Blutauflagerungen auf dem Stuhl können eine harmlose Ursache haben (zum Beispiel Hämorrhoiden), sind in jedem Fall aber abklärungsbedürftig. Auch eine Erhöhung der Stuhlhäufigkeit mit einem schmerzhaften Stuhldrang kann vorkommen. Eine Verformung des Stuhlganges bis hin zu so genannten Bleistiftstühlen deutet auf ein Passagehindernis hin. Seltener werden Schmerzen im Bereich des Kreuzbeines, ein allgemeiner Leistungsabfall bzw. ein ungewollte Gewichtsverlust berichtet.

Wann sollte man den Hausarzt um Rat fragen?

Bei den geringsten Anzeichen von Darmkrebs, zum Beispiel bei Blutauflagerungen auf dem Stuhl oder Veränderungen der Stuhlgewohnheiten sollte man sicherheitshalber den Hausarzt informieren. Auch wenn der Erkrankungsgipfel im sechsten und siebten Lebensjahrzehnt liegt, kann Darmkrebs in jüngerem Alter vorkommen. Die Heilungschancen sind naturgemäß umso größer, je früher der Tumor entdeckt wird.

Fachliche Betreuung

Schimmelpenning

Der Beitrag wird betreut durch

Prof. Dr. med. Hendrik Schimmelpenning