Logopädie. Zielsetzung
Kommunikationsfähigkeit und Selbständigkeit fördern.
Technische Hilfsmittel ermöglichen, die Kraft der Schluckmuskulatur zu messen.
Störungen im Bereich des Sprechens, Sprachverstehens, der Stimme oder der Atmung können die Verständigung mit anderen Menschen unmöglich machen. Auch Schluckstörungen belasten oder gefährden das Leben der Betroffenen. Logopäden sind auf die Behandlung dieser Beeinträchtigungen spezialisiert. Sie nutzen therapeutischen Maßnahmen, um die Kommunikationsfähigkeit der Betroffenen zu erhalten, zu verbessern, oder wiederherzustellen und Patienten in die Lage zu versetzen, Nahrung wieder oral zu sich zu nehmen. Sofern nötig, versorgen Logopäden Betroffene auch mit technischen Hilfsmitteln. Sie sollen es ihnen ermöglichen, in Kommunikation mit anderen Menschen zu treten und das alltägliche Leben so selbständig wie möglich zu bewältigen.
Isolation vermeiden.
Betroffene mit Sprachstörungen ziehen sich häufig zurück. Durch die Logopädie kann die Sprachfähigkeit erhalten und verbessert werden, so dass die Betroffenen wieder Selbstvertrauen gewinnen.
Wer von anderen nicht verstanden wird oder andere nicht versteht, vermeidet Gesprächssituationen. Er zieht sich zurück, vereinsamt und gerät in eine Außenseiterposition. Treten Sprachstörungen nach der abgeschlossenen Sprachentwicklung auf, ist es für den Betroffenen besonders schwer, mit der Situation psychisch zurechtzukommen. Eine logopädische Behandlung hat daher auch das Ziel, den Patienten durch eine Verbesserung seiner Kommunikationsfähigkeit wieder sozial zu integrieren. Unter Umständen ist es sogar möglich, eine Berufstätigkeit aufrechtzuerhalten. Der Logopäde unterstützt seinen Patienten dabei, Selbstvertrauen und Sicherheit zu gewinnen.
Funktionen erhalten.
Bei Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung sollten Kinder möglichst schnell einem Logopäden vorgestellt werden. Er kann feststellen, ob eine Sprachtherapie notwendig ist oder welche Sprachförderungsmaßnahmen Sinn machen. Auch Veränderungen in der Sprache, beim Sprechen oder Schlucken, die nach abgeschlossener Sprachentwicklung auftreten, sollten von Arzt und Logopäden abgeklärt werden. Sie können erste Anzeichen einer neurologischen Erkrankung sein. Diagnostizieren Logopäden eine Störung sehr früh, können sie Maßnahmen einleiten, die bedrohte Fähigkeiten erhalten und eine Verschlechterung der Problematik verhindern, also präventiv wirken.
Gemeinsame Zielsetzung.
Logopäden arbeiten eng mit Ärzten, Therapeuten, Medizintechnikern oder Pflegepersonal eines Patienten zusammen. Behandlungsverlauf und -ziele werden gemeinsam abgesprochen. Auch die Beratung und Anleitung der Angehörigen ist eine wichtige Säule in der Sprachtherapie. So sind der gegenseitige Meinungsaustausch und die Unterstützung untereinander wichtige Voraussetzungen, um den größtmöglichen Therapieerfolg für die Betroffenen zu erzielen.
Inhalte / Methoden
Die Verbesserung des Sprechens, Schluckens und Verstehens sind wichtige Elemente der Logopädie.
Inhalte / Methoden
Anwendungsgebiete
Lispeln, Stottern, Sprachverlust, Schluckbeschwerden. Das Anwendungsgebiet ist groß.
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