"Raus aus dem Schmerz, rein ins Leben."

Erfahrungsbericht einer Patientin mit Migräne.

Auf dem Weg der Besserung. Migräne-Patientin Susanne G. berichtet von ihrer Behandlung in der Schön Klinik.

Auf dem Weg der Besserung. Migräne-Patientin Susanne G. berichtet von ihrer Behandlung in der Schön Klinik.

„Nichts geht mehr“ – so beschreibt Susanne G. den Zustand, wenn sie wieder von einer Migräne-Attacke heimgesucht wird. Seit fast dreißig Jahren leidet die heute 47jährige an den plötzlich auftretenden Kopfschmerzen. Die ständigen Beschwerden belasteten nicht nur Privatleben und soziales Umfeld. Auch ihre berufliche Existenz stellten die häufigen Anfälle in Frage.

Nach vielen erfolglosen Behandlungsversuchen und einer jahrelangen Ärzte-Odyssee suchte sie schließlich die Schön Klinik auf. In der Schön Klinik Harthausen in Bad Aibling absolvierte sie eine Akut-Schmerztherapie, anschließend folgte eine ergänzende psychosomatische Behandlung in der Schön Klinik Berchtesgadener Land. Nach dem Aufenthalt haben sich ihre Beschwerden deutlich verbessert, die schmerzfreien Intervalle sind so groß wie noch niemals zuvor. Um anderen Patienten Mut zu machen und die Angst vor einem Klinikaufenthalt zu nehmen, berichtet Frau G. von ihren Erfahrungen in der Schmerztherapie.

 

Aus welchem Grund haben Sie sich für eine stationäre Schmerztherapie entschieden?

Susanne G.: Als ich die Schön Klinik Harthausen aufsuchte, litt ich bereits seit 1986 unter Migräne mit Aura. Die Beschwerden waren so groß, dass ich trotz Weiterqualifikation keine Möglichkeit sah, mich beruflich zu verändern, ohne das Risiko einzugehen, am Ende arbeitslos zu sein. Denn bei der Häufigkeit der Anfälle hätte ich keine Probezeit ohne Kündigung überstanden. Auch privat war ich so eingeschränkt, dass nur der Rückzug aus dem sozialen Umfeld sowie die Vermeidung jeglicher Terminabsprachen für mich noch ein machbarer Weg war. Ich traf sehr wohl auf Verständnis, aber ständige Rücksichtnahme für meine Situation einzufordern war mir zuwider.

 

Welche anderen Behandlungen/Therapiekonzepte haben Sie vor Ihrem Aufenthalt in der Schön Klinik bereits ausprobiert?

Susanne G.: Im Laufe der Jahre suchte ich ständig nach Hilfe für mein Problem - das sprichwörtliche Ärzte-Hopping. Angefangen beim Hausarzt über den Internisten, Zahnarzt, HNO-Arzt, Orthopäden, Neurologen bis hin zum speziellen Schmerztherapeuten waren alle denkbaren Fachrichtungen vertreten. Auch alternative Behandlungsmethoden habe ich ausprobiert. Darunter TCM (Akupunktur- und Kräutertherapie), Homöopathie, Cranio Sacrale Therapie, Behandlung nach Dorn, Akupunktmassage, Feldenkrais, Qi Gong, Überprüfung auf Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten und noch vieles mehr. Dazu kam regelmäßige Bewegung, wie Nordic Walking, Yoga, Wandern und Schwimmen.

Ich habe nichts unversucht gelassen, bis hin zu einigen Klinikaufenthalten im Bereich der Schmerztherapie, die allerdings keine langfristige Linderung erzielten.

 

Wie sind Sie auf die Schön Klinik als spezialisierte Schmerzklinik aufmerksam geworden?

Susanne G.: Auf die Schmerztherapie in Harthausen wurde ich durch Gespräche mit Freunden und Bekannten aufmerksam. Eine gute Freundin riet mir, dort vorab ein unverbindliches Gespräch zu führen, um abzuklären, ob ich mich auf die Behandlungsmethode überhaupt einlassen können würde. So wusste ich von Anfang an, was auf mich zukommt.

 

Wie haben Sie Ihren Aufenthalt in der Schmerztherapie erlebt?

Susanne G.: Ich fühlte mich von der ersten Stunde an sehr gut aufgehoben. Die Versorgung, die besonders an "schlechten" Tagen von den Ärzten und dem Pflegepersonal viel Einfühlungsvermögen abverlangt hat, hätte nicht besser sein können. Ich hatte zu jedem Zeitpunkt die Gewissheit, dass in Absprache mit mir das Beste für mich getan wurde. Auch wurde ich über alle notwendigen Schritte aufgeklärt. So konnte ich mich ohne Anspannung voll auf meine Therapie konzentrieren, was meiner Meinung nach wesentlich zum Erfolg beigetragen hat.

Durch die Behandlung haben sich die Abstände der Schmerzintervalle vergrößert und auch die Intensität des Schmerzes hat sich deutlich verringert.

 

Warum haben Sie sich für eine weitere Behandlung in der Schön Klinik Berchtesgadener Land entschieden?

Susanne G.: Um langfristig eine Verbesserung bzw. einen besseren Umgang mit der Migräne zu erreichen, war es für mich wichtig, nach dem Aufenthalt in Harthausen unterstützende Maßnahmen zur Hand zu haben. Da ich die verschiedenartigen Therapieformen während meines Aufenthalts ausprobieren konnte, konnte ich die für mich passenden Behandlungs-Mosaiksteine heraussuchen, die ich nach meinem Klinikaufenthalt weiter ambulant nutzen wollte. Und diejenigen aussortieren, welche für mich nicht geeignet waren.

Bereits bei meinem Vorgespräch in der Schön Klinik Harthausen wurde mir angedeutet, dass eine Anschlussbehandlung notwendig sein könnte. Im Laufe meines Aufenthalts kristallisierte sich heraus, dass eine psychosomatische Akut-Behandlung sinnvoll und nach Abwägung aller Fakten die Klinik in Berchtesgaden am besten geeignet wäre, da sie eng mit Harthausen zusammenarbeitet.

 

Wie verlief der Übergang von Harthausen in die Berchtesgadener Klinik?

Susanne G.: Die Anmeldung für die weitere Behandlung in Berchtesgaden wurde ganz unkompliziert von Mitarbeitern in Harthausen mit meiner Unterstützung vorgenommen. Nur ein Einweisungsschein eines Neurologen war nach meiner Entlassung noch zu besorgen, was in meinem Fall die ambulante Neurologie der Schön Klinik Vogtareuth vornahm. Anschrift und Faxnummer, wohin ich den Einweisungsschein zu senden hatte, wurden mir bereits in der Schön Klinik Harthausen mitgegeben. Mehr war von meiner Seite nicht zu tun. Da ich so flexibel war, meinen Aufenthalt kurzfristig antreten zu können, dauerte es nur gut eine Woche, bis ich einen Therapieplatz in Berchtesgaden bekam.

 

Wie erleben Sie aktuell die weiterführende psychosomatische Behandlung?

Susanne G.: Meine psychosomatische Behandlung in der Schön Klinik Berchtesgaden ergänzt und führt die Behandlung der Schön Klinik Harthausen fort. Auch hier fühle ich mich sehr gut aufgehoben. Die Therapeuten gehen ganz auf meine Bedürfnisse ein und informieren sich ständig über den Behandlungsverlauf. Durch die vielseitigen Therapiemöglichkeiten ist ein individuell auf mich zugeschnittener Anwendungsplan entstanden.

 

Haben sich Ihre Beschwerden durch den Aufenthalt in der Schön Klinik verbessert?

Susanne G.: Ich hatte gleich zu Beginn meines Aufenthalts einen Migräneanfall und erst drei Wochen später einen weiteren. Die schmerzfreie Zeit ist die längste seit vielen Jahren und lässt mich für die Zukunft hoffen.

 

Wie empfanden Sie die Behandlung in der Schön Klinik im Vergleich zu früheren Therapien?

Susanne G.: Durch die ausführliche Aufklärung bereits im Vorfeld des Aufenthaltes konnte ich mich mental gut auf die Behandlung einstellen und mich ganz darauf einlassen. Das hat mir schon mal viel Druck genommen, der ja auch für die Entstehung der Migräne mitverantwortlich ist.

Durch die Kombination von Akut-Schmerztherapie und psychosomatischer Behandlung war die Therapie sehr ganzheitlich. Es wurden viele Aspekte der Erkrankung behandelt, die mir vorher gar nicht bewusst waren.

 

Würden Sie sich aufgrund Ihrer Erfahrungen wieder für eine Behandlung in der Schön Klinik entscheiden?

Susanne G.: Ich habe in der ganzen Zeit sowohl in der Schön Klinik Harthausen als auch in der Schön Klinik Berchtesgaden eine 24-Stunden-Rundumversorgung erlebt und zu keiner Zeit unfreundliches Personal angetroffen. Allein das war schon Labsal für die Seele.

Ich würde mich aufgrund meiner Erfahrungen jederzeit wieder für eine Schmerztherapie in Harthausen und eine psychosomatische Behandlung in Berchtesgaden entscheiden.

 

Kopfschmerzen (Migräne)

Etwa 8-10% aller Menschen leiden an Migräne, ca. 40-60% unter episodischen Spannungskopfschmerzen.

Kopfschmerzen (Migräne)

Kliniken für Schmerztherapie

An diesen Standorten der Schön Klinik bieten wir die Behandlung von akuten oder chronischen Schmerzen und Schmerztherapie an.

Unsere Schmerzkliniken