Epilepsie. Therapie | Kindgerechte Hightech-Medizin bei Epilepsie.

Wenn eine OP die letzte Hoffnung ist...

Kinder mit Epilepsie sind in der Schön Klinik Vogtareuth gut aufgehoben.

Kinder mit Epilepsie sind in der Schön Klinik Vogtareuth gut aufgehoben.

Die Operation ist eine letzte Hoffnung für Kinder, die an Epilepsie leiden, wenn sonst nichts mehr hilft und kein Medikament die Anfälle verschwinden lässt. Genau um solche jungen Patienten mit schwer einzuordnenden und behandelbaren Epilepsien, also um Fälle, denen andere Krankenhäuser nicht mehr weiterhelfen können, kümmert sich die Schön Klinik Vogtareuth. Die Schön Klinik Vogtareuth besitzt das einzige Zentrum für Epilepsiechirurgie in Deutschland, das sich ausschließlich auf die Behandlung von Kindern und Jugendlichen spezialisiert hat.

Eine exakte Diagnostik ist das A und O.

Im Zimmer des Kindes sind Kameras untergebracht, so dass jederzeit eingegriffen werden kann, falls das Kind einen epileptischen Anfall erleidet.

Im Zimmer des Kindes sind Kameras untergebracht, so dass jederzeit eingegriffen werden kann, falls das Kind einen epileptischen Anfall erleidet.

Um herauszufinden, in welchen Hirnarealen die Anfälle ausgelöst werden, werden die Kinder an ein EEG angeschlossen; gleichzeitig findet eine kontinuierliche Video-Überwachung statt. Dieses so genannte Video-Langzeit-Elektroenzephalogramm (EEG) zeichnet über mehrere Tage Spannungsschwankungen auf. Auch nachts müssen die Elektroden getragen werden. Wenn die Wellen auf dem Bildschirm besonders stark ausschlagen, kann man auf der Videoaufnahme sehen, wie das Kind einen epileptischer Anfall hat. Mit einem bunten Modell des Gehirns erklären dann die Kinderneurologen und Neurochirurgen ihren Patienten und den Familien, wo im Kopf bei einem epileptischen Anfall der Krampf entsteht. Auf den Landkarten des Gehirns sind Zentren eingezeichnet , in denen verschiedene Körperfunktionen kontrolliert werden. Von der Art des Krampfes können Spezialisten auf den Ort schließen, an dem die Epilepsie im Gehirn beginnt.

Schwere Eingriffe – minimale Risiken.

Mit modernen Operationsgeräten kann milimetergenau operiert werden.

Mit modernen Operationsgeräten kann milimetergenau operiert werden.

Operationen am Gehirn sind schwere Eingriffe, aber dank modernster mikro-chirurgischer Instrumente und technischer Weiterentwicklungen können die Risiken der Eingriffe minimal gehalten werden.

 

 

 

Funktionale Kernspintomographie ist ein bildgebendes Verfahren mit hoher räumlicher Auflösung. Als Weiterentwicklung der klassischen Magnetresonanztomographie zeigt es Durchblutungsänderungen im Gehirn an. Während der Aufnahmen muss der Patient auch Aufgaben ausüben, damit der Blutgehalt im Gewebe in der Ruhe- und der Aktionsphase vergleichen werden kann. So können die Ärzte genaue Ruckschlüsse ziehen, wo eine verstärkte neuronale Stoffwechselaktivität innerhalb des Gehirns, also eine verstärkte Durchblutung, auftritt. So werden Zentren, die bei der Operation unbedingt geschont werden müssen, präzise lokalisiert, ohne dass diese Untersuchung eine Belastung wäre.

Tiefenelektroden liegen nicht auf dem Gehirn auf, sondern dringen invasiv in die entsprechenden Gewebeschichten ein und erfassen die Erregung der Nervenzellen noch präziser. In Kombination mit anderen Elektroden-Arten, wie z.B. sogenannten subduralen Elektroden, welche dem Gehirn direkt aufliegen, liefern die Tiefenelektroden genauere Informationen über Funktionsstörungen, indem sie die Hirnstromwellen aus der direkten Umgebung des Anfallsherds wiedergeben.

Fibertracking: Mit diesem Verfahren lässt sich der Verlauf von Nervenbahnen im Gehirn rekonstruieren. Das Fibertracking verfolgt Wassermoleküle, die sich entlang der Nervenfasern schneller bewegen als senkrecht zu ihnen, und liefert genaue Informationen über die Nachbarschaftsbeziehungen zwischen Zentren, die geschont werden müssen, Nervenbahnen, welche ebenfalls nicht geschädigt werden dürfen, und Arealen, die operiert werden sollen.

Funktionale Neuronavigation erlaubt die genaue Übertragung von Bilddaten auf das Operationsfeld. So kann der Operateur z.B. eindeutig erkennen, wo die Grenzen eines Tumors verlaufen und wo wichtige Hirnareale liegen, noch bevor er überhaupt den Tumor sieht und eigentlich noch mehrere Schichten Gewebe darüber liegen. Der Chirurg kann so auch zwischen epilepsieauslösenden Arealen und gesundem Gewebe unterscheiden und millimetergenau operieren. Wie mit einem Navigationssystem im Auto kann er jederzeit auf dem Bildschirm verfolgen, wo er sich mit den Operationsinstrumenten befindet, das computergenerierte Bild überträgt gleichzeitig den Zielpunkt und den geplanten Zugangsweg in das Operationsmikroskop. Die Instrumente werden dabei in Relation zum Kopf des Patienten gezeigt.  

Kinderland und HighTech-Park.

Nicht nur die hochspezialisierte Ausstattung der Schön Klinik Vogtareuth spricht für ihre Erfolgsgeschichte. Die Eltern werden in den Behandlungsprozess eng mit eingebunden. So können sie oder ein Elternteil im Zimmer ihres Kindes schlafen. Die Entscheidungen für einen operativen Eingriff wird nicht allein auf die Eltern abgewälzt. Zusammen mit den Ärzten wird das Nutzen und das Risiko abgewägt um zu einer optimalen Entscheidung zu gelangen. Auch die Kinder sollen sich in der Klinik wohlfühlen, schließlich ist ihnen schon oft genug der langweilige und eintönige Klinikalltag begegnet. Sie sollen nicht das Gefühl haben, schon wieder in einem Krankenhaus zu sein. Daher sind die Wände bunt, es gibt Sitz- und Spielecken, wo sich die Kinder treffen und z.B. Karten spielen können. Alles andere als ein Klinikalltag also.

Fachliche Betreuung

Kluger

Der Beitrag wird betreut durch

PD Dr. med. Gerhard Kluger