Alzheimer. Ärztlicher Rat & Vorsorge

Regen Sie den Betroffenen zu Aktivitäten an.

Gegen depressive Stimmung hilft z.B. Tanzen.

Gegen depressive Stimmung hilft z.B. Tanzen.

Viele Alzheimer-Kranke reagieren auf das Schwinden ihrer geistigen Fähigkeiten mit Traurigkeit. Angehörige sollten den Betroffenen zeigen, dass sie mit ihrer Krankheit nicht alleine sind und sie zu Aktivitäten anregen, wie zum Beispiel persönliche Erinnerungsfotos anschauen, Hausarbeit, Musik hören oder Gymnastik machen. Wenn die depressive Stimmung länger andauert, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Sind Betroffene sexuell weniger aktiv als es ihren Bedürfnissen entspricht, kann auch hier die Alzheimer-Demenz eine Ursache sein. Der Arzt gibt Hinweise, ob medizinische Hilfe möglich ist.

Suchen Sie bei Appetitlosigkeit den Arzt auf.

Hellhörig werden sollten Familienmitglieder auch, wenn sich beim Betroffenen Appetitlosigkeit bemerkbar macht. Ist mangelnder Appetit die Begleiterscheinung eines Medikaments, kann der Hausarzt möglicherweise Abhilfe schaffen, indem er ein wirkungsgleiches Medikament ohne diese Nebenwirkung verschreibt. Der Patient ist manchmal nicht in der Lage diesen Zusammenhang zu erkennen und zu benennen. Darüber hinaus helfen ein paar praktische Maßnahmen, den Appetit anzuregen, etwa ein täglicher Spaziergang, ein ansprechend und übersichtlich gedeckter Tisch sowie appetitlich angerichtete, gut erkennbare Speisen.

Kann man Alzheimer vorbeugen?

Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse kann das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, deutlich vermindern.

Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse kann das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, deutlich vermindern.

Gegen die Alzheimer-Krankheit vorzubeugen ist eines der großen Ziele der Forschung. Nach Angaben der Deutschen Alzheimer Gesellschaft können bestimmte Faktoren das Risiko einer Erkrankung vermindern. Dazu gehört eine fett- und cholesterinarme, ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse, reich an Vitamin C, E und Beta-Karotin. Körperliche Bewegung, geistige Aktivitäten wie Gedächtnistraining, Lesen und Schreiben und die Pflege sozialer Kontakte mindern ebenfalls die Risiken.

Fachliche Betreuung

Müller

Der Beitrag wird betreut durch

Dr. med. Dipl. Psych. Friedemann Müller


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