Rehabilitation in allen Phasen. Schön Klinik Qualität
Wieder selbstständig atmen können.
Was früher von selbst geschah, müssen Patienten neu lernen, als würden sie es zum ersten Mal machen. Dank der spezialisierten Rehabilitation können 90% aller neurologische Rehapatienten, die eine Schön Klinik verlassen, wieder selbstständig atmen.
Behandelte Patienten 2012
| Schön Klinik gesamt | 2.374 |
|---|---|
| Schön Klinik Bad Aibling | 958 |
| Schön Klinik Bad Staffelstein | 616 |
| Schön Klinik Hamburg Eilbek | 309 |
| Schön Klinik München Schwabing | 491 |
Phase für Phase zurück ins Leben
Schlaganfallpatienten durchlaufen nach der Akutbehandlung (Phase A) je nach Möglichkeit und Selbstständigkeit drei weitere Phasen: die Zeit der Frührehabilitation (Phase B), der weiterführenden Rehabilitation (Phase C) und schließlich die Zeit in der Anschlussheilbehandlung (Phase D). Zum Ende jeder Rehabilitationsphase wird mit Hilfe des Barthel-Index umfassend die Selbstständigkeit des Patienten in allen Bereichen bewertet. Entsprechend lässt sich anhand der Ergebnisse die Wirksamkeit der Rehabilitation ablesen: Der Patient erarbeitet sich Stück für Stück seine Selbstständigkeit zurück. War er noch zu Beginn der Frührehabilitation voll pflegebedürftig, verlassen die meisten Patienten die Klinik nur noch mit kleinen Defiziten und brauchen kaum noch Hilfe im Alltag.
0 = bettlägerig, völlig pflegebedürftig, inkontinent
30 = Rollstuhl, meist teilweise kontinent, noch hochgradig pflegebedürftig, Ende der Phase B
65 = noch erheblich hilfsbedürftig, teilselbstständig in vielen Aktivitäten, Ende der Phase C
100 = mobil, kontinent, keine pflegerische Hilfe nötig
Erwartungen übertroffen
Ein Großteil der Patienten in der Frührehabilitation (Phase B) kann nicht eigenständig atmen. Daher wird diesen Patienten durch einen kleinen Schnitt in die Luftröhre eine Trachealkanüle eingesetzt. Als erstes Therapieziel definieren die behandelnden Ärzte deshalb den Punkt, an dem sie versuchen, die Kanüle zu entfernen, damit der Patient versuchsweise wieder selbstständig Luft holt. Dies wird vorab trainiert. Entsprechend positiv fällt das Ergebnis der tatsächlichen Entfernung aus: Zwischen 60 und 70 Prozent der Patienten lernten klinikübergreifend innerhalb der Frührehabilitation, wieder eigenständig zu atmen. Einige Häuser konnten ihre im Vorfeld definierten Erwartungen sogar übertreffen.
Training der Reflexe.
Viele Patienten in der neurologischen Rehabilitation haben Probleme beim Schlucken und können ihre Malzeiten nur schwer oder mit Hilfe zu sich nehmen. Dank der spezialisierten Schlucktherapie können 89% der Patienten nach Ende des Klinikaufenthalts wieder besser schlucken.
Schlucken neu gelernt
Auch der Schluckmechanismus wird zentral über das Gehirn gesteuert und kann durch einen Schlaganfall geschädigt sein. Damit Betroffene mit einer Schluckstörung keine Speisen in die Luftröhre bekommen und ersticken oder Speisereste in der Lunge eine Lungenentzündung auslösen, werden stark Betroffene künstlich ernährt. Gleichzeitig wird mit ihnen das Schlucken trainiert. Bei mehr als 60 Prozent der Patienten gelingt im Laufe der Therapie entsprechend auch das Ziel, wieder feste Nahrung zu sich zu nehmen.
Alle Daten sind dem Qualitätsbericht der Schön Klinik entnommen.
* Schön Klinik Befragung von über 5.300 Patienten in 2012
