Schädel-Hirn-Trauma.
Wie häufig ist ein Schädel-Hirn-Trauma?
Leichte Schädel-Hirn-Trauma bleiben oft unbehandelt
Das Schädel-Hirn-Trauma (SHT) stellt in Deutschland eine der häufigsten Todesursachen dar, insbesondere bei Männern unter 30 Jahren. Exakte Daten zur Häufigkeit sind dabei allerdings schwer zu erheben, da ein großer Teil der Patienten mit einem leichten Schädel-Hirn-Trauma keine medizinische Behandlung in Anspruch nimmt. Allerdings wäre auch hier, insbesondere bei Risikopatienten (z. B. Alter > 65Jahre), eine stationäre Überwachung und gegebenenfalls weiterführende Diagnostik erforderlich, zumal sich Symptome wie Bewusstseinsstörungen erst mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung nach dem Trauma einstellen können.
10.000 Todesfälle im Jahr durch Schädel-Hirn-Trauma
Die Zahl der Patienten mit einem Schädel-Hirn-Trauma liegt in Deutschland etwa bei 280. 000 pro Jahr. 80% der stationär aufgenommen Patienten weisen dabei ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma, jeweils 10% ein mittelgradiges bzw. schweres SHT auf. Etwa 10.000 Patienten versterben jährlich an den unmittelbaren und mittelbaren Folgen eines Schädel-Hirn-Traumas, fast 5.000 werden zu Pflegefällen. Glücklicherweise sinkt diese Zahl von Jahr zu Jahr, v.a. wegen des Rückgangs bei den Jüngeren.
Symptome
Je nach Art und Intensität der einwirkenden Kräfte sind unterschiedliche Verletzungen beim SHT möglich.
Symptome
Ursachen
Bei jungen Patienten bis zum 30. Lebensjahr sind Verkehrsunfälle die häufigste Ursache für ein SHT.
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Alltag. Ratgeber & Tipps
Therapie
Die Behandlung des Schädel-Hirn-Traumas richtet sich nach dem Schweregrad und Verletzungsmuster.
Therapie
Spezialisierte Kliniken
Unserer Kliniken verfügen über qualifizierte Ärzte und Therapeuten zur Behandlung von Schädel-Hirn-Trauma.
Spezialisierte Kliniken
Interview zum Schädel-Hirn-Trauma mit Dr. Marion Mertl-Rötzer, Bad Aibling
Hören Sie hier ein Interview mit Frau Dr. med. Marion Mertl-Rötzer, Chefärztin der Schön Klinik Bad Aibling.
Fachliche Betreuung
Der Beitrag wird betreut durch
Dr. med. Dipl. Psych. Friedemann Müller