Aphasie (Sprachstörung). Diagnostik

Sprachdiagnostik zur Einschätzung der individuellen Situation des Patienten

Bei Behandlungsbeginn erfolgt eine auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Sprachdiagnostik, um einerseits das individuelle Störungsbild und andererseits die zur Verfügung stehenden Ressourcen optimal zu berücksichtigen. Ein Sprachtherapeut ermittelt anhand wissenschaftlich evaluierter Tests welche Form der Aphasie vorliegt, in dem das Gesagte genau analysiert wird. Die Ergebnisse sind Grundlage einer individuellen Therapieplanung.

Tests zur Einschätzung der Aphasie (Sprachstörung)

Für die initiale Einschätzung der sprachlichen Fähigkeiten und für die weiteren Verlaufskontrollen stehen verschiedene Tests mit folgenden Zielen zur Verfügung:

  • Einordnung der Störung als aphasische/nicht-aphasische Störung
  • Erfassung der betroffenen sprachlichen Leistungsbereiche und des Störungsschwerpunktes
  • Ermittlung des Schweregrades und Klassifikation der Aphasie
  • Erfassung der Auswirkungen auf die Kommunikationsfähigkeit im Alltag
  • Erfassung von Veränderungen im Verlauf

Eine ausführliche Diagnostik beinhaltet darüber hinaus eine Anamnese und/oder Fremdanamnese bezüglich des Sprachverhaltens vor der Erkrankung. Hier wird berücksichtigt ob der Patient vor der Erkrankung eher redselig oder schweigsam war, ob er starken Dialekt gesprochen hat oder nicht. Es wird nach  Auffälligkeiten direkt nach dem Schlaganfall gefragt und der Verlauf der Erkrankung ermittelt.

Fachliche Betreuung

Klingenberg

Der Beitrag wird betreut durch

Dr. Gudrun Klingenberg