Aphasie (Sprachstörung)
Das Wort stammt aus dem Griechischen und bedeutet „ohne Sprache“. Die Fähigkeit zu sprechen und Sprache zu verstehen wird bei 95 Prozent der Rechtshänder und bei 60 Prozent der Linkshänder von der linken Hemisphäre des Gehirns gesteuert. Bei einer Verletzung dieser (Sprach-)Region des Gehirns kommt es zu unterschiedlich stark ausgeprägten Verlusten der Sprachfähigkeit. Die Sprachstörung tritt meist nach einem Schlaganfall auf, aber auch infolge eines Hirntraumas oder -tumors. Rund 30 Prozent aller Personen, die erstmalig einen Schlaganfall erleiden, weisen eine Aphasie auf.
Aphasie ist eine neurologisch bedingte, erworbene Sprachstörung
Betroffene müssen das Sprechen erst wieder neu erlernen. Neben der Sprachproduktion ist aber auch das Verstehen, das Lesen und das Schreiben betroffen.
Aphasie ist eine neurologisch bedingte, erworbene Sprachstörung. Es kann zu Beeinträchtigungen in allen sprachlichen Modalitäten kommen d.h. bei der Sprachproduktion, dem Sprachverstehen, dem Lesen und dem Schreiben. Eine Aphasie ist keine geistige Behinderung oder psychische Störung. Es ist eine Störung der Sprachfähigkeit und damit der Kommunikationsfähigkeit. Aphasiker können sich nur schwer verständlich machen und haben oft auch Probleme andere zu verstehen. Je nach Ausmaß und Lokalisation der Schädigung tritt die Aphasie in unterschiedlicher Ausprägung auf.
Wie ein Patient seine Aphasie erlebte
Lesen sie hier ein Interview mit einem Patienten über seine Aphasie.
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Rückkehr in den Alltag
Durch intensive Sprachtherapie ist eine Rückkehr in den Alltag und sogar den Beruf möglich.
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Fachliche Betreuung
Der Beitrag wird betreut durch
Dr. Gudrun Klingenberg