Schneller aktiv nach Gelenkersatz.

Rasche Rückkehr in den Alltag mit dem ENDO AKTIV Programm.

Bereits wenige Stunden nach der Gelenkersatz-OP dürfen die Patienten beim ENDO AKTIV Programm die ersten Schritte unternehmen.

Bereits wenige Stunden nach der Gelenkersatz-OP dürfen die Patienten beim ENDO AKTIV Programm die ersten Schritte unternehmen.

Nach einer Operation möglichst schnell wieder mobil sein und in den gewohnten Alltag zurückkehren: Diesen Wunsch hegen die meisten Patienten, die eine Hüft- oder Knie-Endoprothese erhalten. Mit dem Bedürfnis nach mehr Beweglichkeit und Lebensqualität vermischen sich oft aber auch Ängste und Unsicherheit, wie es nach dem Eingriff weitergeht.

Das ENDO AKTIV Programm sorgt dafür, dass Patienten nach der Implantation einer Endoprothese möglichst rasch wieder mobil und selbstständig werden. Der Vorteil des Behandlungskonzeptes im Vergleich zum konventionellen Gelenkersatz: Durch das Zusammenspiel von frühzeitiger Mobilisation, modernen Implantaten und intensiver Aufklärung kann der Patient aktiv an seiner Genesung mitarbeiten.

 

Schulungen vor dem Eingriff bauen Ängste ab.

Patienten, die vor einer Gelenkersatz-OP stehen, treiben oft Bedenken um. Wie genau verläuft der Eingriff, wie sieht es mit den Schmerzen aus? Und wann kann ich wieder auf meinen eigenen Beinen stehen? Um diese Ängste abzubauen und den Patient als aktiven Partner in die Behandlung einzubinden, werden vor dem eigentlichen Eingriff spezielle Schulungen angeboten. Hier informieren Ärzte, Pflegekräfte oder Therapeuten nicht nur über die Operation, sondern auch über den weiteren Ablauf der Behandlung.

 

Vom Eingriff zurück zur Normalität.

OP-Hemden und langes Liegen auf dem Rücken gehören mit dem ENDO AKTIV Programm der Vergangenheit an. Bereits kurze Zeit nach der Operation können die Patienten wieder ihre eigene Kleidung tragen und selbstständig mit Gehwagen oder -stützen zur Toilette gehen. Sogar Duschen ist mit dem künstlichen Gelenk von Beginn an problemlos möglich. Wo früher ein dicker Verband die Narbe säumte, ist heute nur noch ein dünnes Pflaster zu sehen. Auch Wunddrainagen, Urin- oder Schmerzkatheter sowie einschränkende Schienenbehandlungen gehören bei dem neuen Konzept der Vergangenheit an.

„Gleich nach der Rückkehr aus dem OP fängt das Menschsein wieder an“, berichtet Dr. Karina Bohlen, Oberärztin der Schön Klinik Hamburg Eilbek. „Die Patienten sollen sich gar nicht erst krank fühlen, sondern so zügig wie möglich mit ihrer Rehabilitation beginnen. Dazu gehört auch, das neue Gelenk sofort richtig zu benutzen.“

 

Kaum Einschränkungen nach der Operation.

Schon wenige Stunden nach der Operation dürfen die Betroffenen zum ersten Mal das Bett verlassen. In Begleitung der Therapeuten gehen sie dann die ersten Schritte mit dem neuen Knie oder der neuen Hüfte. Im Gegensatz zum herkömmlichen Gelenkersatz darf der Patient das Kunstgelenk gleich voll belasten: „Der Patient darf sich mit seinem neuen Gelenk bewegen, wie er möchte. Auch bestimmte Sitz- oder Liegepositionen sind heute nicht mehr erforderlich – die Patienten dürfen beispielsweise auch auf der Seite oder dem Bauch liegen“, so Dr. Bohlen. Traten früher oft Übelkeit und Kreislaufprobleme im Anschluss an den Eingriff auf, sind diese nun dank schonender Narkoseverfahren eher selten.

Durch die sofortige Mobilisation sind auch Thrombosestrümpfe nicht mehr erforderlich und können durch Medikamente ersetzt werden. „Mussten sich die Patienten noch vor nicht allzu langer Zeit in unbequeme Nylonstrümpfe zwängen, reichen heute eine kleine Spritze oder eine Tablette pro Tag – das war‘s“, so Bohlen.

 

Klare Regeln für die Entlassung aus dem Krankenhaus.

Patienten, die ein neues Gelenk erhalten haben, werden erst dann in die Reha oder nach Hause entlassen, wenn vorher klar festgelegte Kriterien erfüllt sind – wie etwa der Zustand der Narbe, die Beweglichkeit des Gelenks oder der Grad der Selbstständigkeit.  „Wir überprüfen täglich, ob der Patient diese Kriterien erfüllt – und entscheiden dann gemeinsam mit ihm, ob er das Krankenhaus verlassen und mit der Reha beginnen kann. Eine stationäre Rehabilitation ist dabei nicht zwingend erforderlich, diese kann inzwischen häufig auch ambulant durchgeführt werden“, erklärt Dr. Bohlen.

Damit der Genesungsprozess auch bis zum Start der Rehabilitation oder der Physiotherapie möglichst rasch voranschreitet, erhalten die Patienten ein spezielles Übungsprogramm, um Kraft, Koordination und Beweglichkeit des operierten Beines weiter zu verbessern.

 

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