Rheuma & rheumatische Erkrankungen.

Auslöser für Rheuma sind überwiegend Autoimmunstörungen.

Rheuma betrifft meist die Gelenke. Typisch sind Schmerzen, Schwellungen und Steifheitsgefühle.

Rheuma betrifft meist die Gelenke. Typisch sind Schmerzen, Schwellungen und Steifheitsgefühle.

Eingeschränkte Beweglichkeit, Steifigkeit und Deformitäten der Gelenke, zunehmender Verlust der Feinmotorik. Patienten mit Rheuma leiden häufig unter vielfältigen Symptomen ihrer schmerzhaften Erkrankung. Alleine in Deutschland sind über eine Million Menschen von der Autoimmunerkrankung betroffen.

Entzündlich-rheumatische Erkrankungen sind überwiegend Autoimmunstörungen. Sie können Entzündungen in allen Organen auslösen, nicht nur in den Gelenken. Wenn auch die rheumatoide Arthritis am bekanntesten ist und im Volksmund meist mit Rheuma gleichgesetzt wird, beschäftigt sich die Rheumatologie auch mit weiteren Erkrankungen - wie beispielsweise dem Fibromyalgie-Syndrom, dem Morbus Bechterew oder der Sklerodermie.

 

Die rheumatoide Arthritis führt oft zu Gelenkschädigungen.

Die rheumatoide Arthritis ist eine entzündliche Erkrankung der Gelenke, die unbehandelt rasch zur dauerhaften Schädigung vieler Gelenke und damit zu zunehmender Bewegungseinschränkung führt. Auch innere Organe können miteinbezogen sein. Für den Patienten bedeutet dies Entwicklung von Arbeitsunfähigkeit und Verlust der Teilnahme am sozialen Leben. Durch die Früherkennung der Erkrankung, den frühen Einsatz krankheitsmodifizierter Medikamente gelingt es immer mehr, diesen Prozess zu stoppen, eine Remission herbeizuführen, dem Patienten ein „normales“ Leben zu ermöglichen.

 

Rheuma. Krankheit, Ursachen & Symptome

Information. Was versteht man unter Rheuma?

Was sind entzündlich-rheumatische Erkrankungen?

Entzündlich-rheumatische Erkrankungen führen zu Veränderungen der Gelenke.

Entzündlich-rheumatische Erkrankungen führen zu Veränderungen der Gelenke.

Der Begriff „Rheuma“ kommt aus dem Griechischen (rheo = ich fließe). Gemeint ist der „fließende“ Schmerz, der im Bereich der Gelenke, Sehnen, Muskeln und der Wirbelsäule auftritt. In Abgrenzung zu den degenerativen (durch Abnutzung entstandenen) Erkrankungen liegt bei den entzündlichen Erkrankungen ein Entzündungsprozess zugrunde, der auf Dauer zu schmerzhaften Veränderungen an Gelenken und anderen Organen führt.

 

Hinter dem Begriff "Rheuma" verbergen sich viele Krankheiten.

Neben der rheumatoiden Arthritis ("Rheuma") beschäftigt sich die Rheumatologie auch mit weiteren Krankheiten, wie etwa dem Morbus Bechterew, der Psoriasis-Arthritis, reaktiven Erkrankungen auf Infektionen wie Yersinien-Arthritis, Borreliose oder Lyme-Arthritis, insbesondere auch mit entzündlichen Bindegewebserkrankungen wie dem systemischen Lupus erythematodes, der Mischkollagenose, der Poly- und Dermatomyositis, dem Sjögren-Syndrom und der Sklerodermie.

Aber auch seltene Erkrankungen werden in der Rheumatologie diagnostiziert und behandelt, wie etwa

  • Blutgefäßentzündungen (Vasculitiden)
  • Morbus Wegener
  • Riesenzellarteriitis bei Polymyalgia rheumatica
  • Aortenbogen-Syndrom (Takayasu-Arteriitis)
  • Mikroskopische Polyangiitis
  • Panarteriitis nodosa

Nicht zuletzt das Fibromyalgie-Syndrom, welches zum weiteren und heterogenen Spektrum der weichteilrheumatischen Störungen gehört, wird im Rahmen der Rheumatologie überwiegend teilstationär behandelt.

 

Das Fibromyalgie-Syndrom.

Diese Erkrankung ist gekennzeichnet durch chronische ausgedehnte spontane Schmerzen vorwiegend in der Muskulatur und im Verlauf von Sehnen und Sehnenansätzen. Die Schmerzschwelle ist auf Druck erniedrigt, dies wird geprüft an 18 definierten anatomischen Schmerzpunkten (tender points). Die Erkrankung ist assoziiert mit einer Vielzahl vegetativer Funktionsstörungen, Schlafstörungen, Erschöpfungszuständen und psychopathologischen Symptomen. Eine umfassende und sinnvolle Diagnostik und Therapie ist z.B. durch die enge Zusammenarbeit mit der Psychosomatischen Abteilung des Klinikums Eilbek gewährleistet.

 

Einteilung der entzündlich rheumatischen Erkrankungen.

  • Entzündung der Gelenke und Sehnen: z.B. rheumatoide Arthritis
  • Entzündung der Wirbelsäule und der Kreuzdarmbeingelenke: z.B. Morbus Bechterew
  • Entzündung der Gefäße: Vaskulitis, Polymyalgia rheumatica
  • Entzündung der Gelenke, Haut und inneren Organe: Kollagenosen

Jede diese Erkrankungen ist durch bestimmte Symptome charakterisiert, auch kann  man bei fast allen Erkrankungen charakteristische Antikörper im Blut nachweisen, die die Zuordnung zu einer speziellen Erkrankung erlauben. Die inneren Organe (Nieren, Lunge, Herz, Gehirn) und die Haut können bei jeder Erkrankung mitbeteiligt sein und zu Komplikationen im Krankheitsverlauf führen.

 

Ursachen. So entsteht Rheuma

Was sind die Auslöser der Erkrankung?

Bei Rheuma kommt es durch Autoimmunstörungen zu Entzündungsprozessen im Körper.

Bei Rheuma kommt es durch Autoimmunstörungen zu Entzündungsprozessen im Körper.

Eine Entzündung ist eigentlich ein sinnvoller biologischer Vorgang, mit dem der Körper sich gegen Infektionen z.B. durch Bakterien oder Viren schützt: durch Aktivierung der Immunabwehr werden Zellen und Botenstoffe freigesetzt, die körperfremde Erreger zerstören.

Hierbei entwickeln sich die typischen Zeichen einer Entzündung:

  • Schmerz
  • Schwellung
  • Überwärmung
  • Rötung und
  • Funktionseinschränkung

Bei den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen richtet sich der Entzündungsprozess gegen körpereigene Strukturen - wie beispielsweise die Gelenk-Innenhaut, Sehnen, Gefäße, Muskulatur oder auch innere Organe.

Der Auslöser für diese Fehlregulation des Immunsystems bleibt in den meisten Fällen unbekannt. Genetische Voraussetzungen, Auslösemechanismen wie z.B. Viren und Zusatzfaktoren (z.B. Rauchen) werden bei der Entstehung von Rheuma vermutet..

 

Symptome. Diese Beschwerden treten bei Rheuma auf

Welche Symptome treten bei Rheuma auf?

Durch die ständigen Entzündungsprozesse kommt es bei Rheuma mit der Zeit zu einer Verformung der Gelenke.

Durch die ständigen Entzündungsprozesse kommt es bei Rheuma mit der Zeit zu einer Verformung der Gelenke.

Frauen sind etwa doppelt so häufig wie Männer von der Erkrankung betroffen, meist tritt die Krankheit in der zweiten Lebenshälfte auf. Aber auch Kinder oder junge Erwachsene können von der Autoimmunstörung betroffen sein.

Neben dem klassischen Entzündungszeichen kommt es bei Rheuma und entzündlich-rheumatischen Erkrankungen typischerweise zu diesen Beschwerden:

  • Morgensteifigkeit über 30 Minuten
  • Handgelenkbeugeschmerz
  • Schmerzen und Schwellungen einzelner Gelenke
  • Deformitäten der Gelenke

Meist sind zuerst die kleinen Fingergelenke betroffen, letztlich kann aber jedes Gelenk beteiligt sein. Hierbei kommt es zur Zerstörung der Gelenk-Innenhaut, Knorpel, Weichteilen und Knochen. Die Beteiligung innerer Organe kommt vor (z.B. Herz-, Lungen- oder Gefäßbeteiligung), ist aber insgesamt eher selten.

 

Diagnostik & Therapie

Je nach Stadium können entzündlich-rheumatische Erkrankungen mit Medikamenten, konservativer Therapie oder einer OP behandelt werden.

Diagnostik & Therapie bei Rheuma

Behandlungserfolg & Qualität

Geht es unseren Patienten nach der Behandlung spürbar und messbar besser? Daran wollen wir uns als Schön Klinik messen lassen.

Behandlungsqualität bei Rheuma

 

Spezialisierte Kliniken

Unsere Fachkliniken sind auf die Behandlung von Rheuma spezialisiert und verfügen über langjährige Erfahrung mit der Krankheit.

Spezialisierte Kliniken

Ärzte & Therapeuten

Hier finden Sie alle Ärzte und Orthopäden der Schön Klinik, die sich auf entzündlich-rheumatische Erkrankungen spezialisiert haben.

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