Knochenerkrankungen: Osteoporose.
Osteoporose ist eine Volkskrankheit
Die Osteoporose ist eine echte Volkskrankheit und gehört zu den häufigsten Erkrankungen des höheren Lebensalters. Besonders gefürchtet sind Knochenbrüche (Frakturen) an Wirbelkörpern, Oberschenkelhals und Handgelenk. Hier einige Zahlen zur Verdeutlichung: Die Wahrscheinlichkeit einer Frau für eine oder mehrere Wirbelkörperbrüche während ihres Lebens beträgt 30%, für einen Schenkelhalsbruch 15%. Zudem gibt es genetische Unterschiede: Weiße Frauen haben ein höheres Frakturrisiko im Vergleich zu schwarzen Frauen.
Was ist Osteoporose?
Die Osteoporose ist charakterisiert durch einen fortschreitenden Verlust von Knochenmasse und Knochenstruktur mit einem gesteigerten Risiko für Knochenbrüche. Zugrunde liegt ein Ungleichgewicht zwischen Knochenauf- und Knochenabbau, wofür es verschiedene Ursachen gibt.
Kalzium ist das wichtigste Knochenmineral
Als Osteoporose bezeichnet man eine Verminderung der Knochenfestigkeit, die zu einer erhöhten Anfälligkeit für Knochenbrüche führt. Die Festigkeit der Knochen setzt sich aus Mikroarchitektur (Feinaufbau) und Mineralsalzgehalt zusammen. Das wichtigste Knochenmineral ist Kalzium. 99% des Körperkalziums befindet sich in den Knochen, die unter anderem auch als Kalziumspeicher dienen. Sprich, der Körper bedient sich aus dem im Knochen gespeicherten Kalziumdepot, wenn nicht genügend Kalzium von außen zugeführt wird.
Fachliche Betreuung
Der Beitrag wird betreut durch
Prof. Dr. med. Boris Bätge