Oberschenkelhalsfraktur. Vorsorge & Vorbeugung
Nicht medikamentöse Vorsorge gegen eine Oberschenkelhalsfraktur
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Körperliche Aktivität
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Muskel- und Gleichgewichtstraining: Kombinierte Programme (Kräftigung, Koordination, Balance) reduzieren signifikant die Zahl der Stürze bei >80jährigen
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Vermeidung von Vitamin D Mangel
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Kalziumreiche Ernährung
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Alter > 70 Jahre: jährliche Sturzanamnese
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Bei hohem Sturzrisiko Ursachen und Risikoabklärung, Therapie vermeidbarer Sturzursachen
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Medikamentenrevision
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Abklärung und Behandlung neuro-muskulärer Erkrankungen
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Abklärung und Behandlung von Synkopen
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Augenärztliche Behandlung
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Erkennung und rechtzeitige Behandlung bei Filialisierung maligner Tumore
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Hüftprotektoren (Hüftprotektoren reduzieren das Frakturrisiko bei einer selektiven Population mit hohen Risiko für proximale Femurfrakturen (insbesondere in Pflegeheimen und bei mangelnder Compliance); die Kosteneffektivität ist unklar, die Trageakzeptanz bleibt ein großes Problem
Medikamentöse Vorsorge gegen eine Oberschenkelhalsfraktur
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Reduzierung psychotroper Medikamente (z.B. Schlaf- und Beruhigungsmittel)
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Kalzium und Vitamin D-Substitution
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Hormonsubstitution bei Frauen unter Berücksichtigung der Kontraindikationen und Risiken
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Bisphosphonate über 3 Jahre
(Die kostengünstigste und effektivste Maßnahme ist die Substitution von Kalzium und Vitamin D. Bei Hochrisikopatienten beginnt die Therapie mit Biphosphonaten kostengünstig zu werden)
Ärztlicher Rat zur Vermeidung von Stürzen
- Dem Wetter angepasstes Schuhwerk und Gehhilfen benutzen
- Für eine altersgerechte Wohnungseinrichtung sorgen (Türschwellen und Teppiche vermeiden, ggf. Handläufe anbringen und benutzen)
- Überprüfung und Korrektur der Sehfähigkeit
- Für gute Beleuchtung auch nachts sorgen
- Medikamente absetzen, die das Gleichgewicht beeinträchtigen
- In Bewegung bleiben: Muskulatur erhalten und Gleichgewichtssinn üben
Fachliche Betreuung
Der Beitrag wird betreut durch
Prof. Dr. med. Florian Krug