Morbus Perthes kann mit Hilfe einer Kernspintomografie (MRT) diagnostiziert werden.
Liegt der Verdacht eines Morbus Perthes vor, wird im sehr frühen Stadium die sogenannte Kernspintomografie gemacht, bekannt auch unter Magnet-Resonanz-Tomografie oder MRT. Nur in der MRT kann man im Frühstadium, dem sogenannten Initalstadium, den Morbus Perthes erkennen. Die MRT ist in der Regel unschädlich und schmerzfrei. Auch der weitere Krankheitsverlauf wird immer wieder mittels strahlungsfreier MRT-Untersuchung kontrolliert. Zusätzlich, insbesondere auch in der Ausheilungsphase, werden Röntgenkontrollen nötig.
Folgende Stadien sind typischerweise im MRT erkennbar:
Initialstadium: Der Gelenkspalt wird vergrößert sichtbar
Kondensationsstadium: Deutliche Verdichtung des Hüftkopfes mit Umbauprozessen
Fragmentationsstadium: Es kommt zu Lückenbildungen im Knochengerüst des Hüftkopfes, zu Gefäßeinsprossungen und Knochenresorption.
Reparationsstadium: Wiederaufbau des Hüftkopfes durch Bildung von neuem Knochen.
Ausheilungsstadium: Die Umbauprozesse sind abgeschlossen. Es ist möglich, dass der Hüftkopf deformiert ist.
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