Morbus Dupuytren. Ursachen & Symptome

Was sind die Symptome eines Morbus Dupuytren?

In der zwischen Haut und Beugesehnen liegenden Schicht sind zu Beginn knotige sowie strangförmige Verhärtungen tastbar. In der Regel bestehen keine Schmerzen. Entgegen der häufigen Annahme, sind die Beugesehnen dabei nicht betroffen. Im weiteren Verlauf der Erkrankung breiten sich diese Wucherungen weiter aus und die Finger verkrümmen sich aufgrund der Zugbelastung durch das verkürzte Gewebe immer mehr. Dies führt dazu, dass die Finger nicht mehr vollständig ausgestreckt werden können. Durch die Gewebswucherung können Nerven und Gefäße in ihrer Funktion beeinträchtigt werden, und es kann zu Gefühlsstörungen in den Fingern oder zu Durchblutungsstörungen kommen. Das Hauptproblem ist jedoch, dass der Betroffene durch die Einschränkung der Fingerstreckung in seiner Greiffunktion der Hand erheblich eingeschränkt ist und häufig mit den betroffenen Fingern an Gegenständen hängen bleibt.

Ursachen eines Morbus Dupuytren.

Bis heute ist die genaue Ursache des Morbus Dupuytren ist noch nicht geklärt. Neben der erblichen Veranlagung, werden äußere Faktoren als Auslöser diskutiert, wie beispielsweise eine Verletzung. Aber auch ein Einfluss von Wachstumshormonen auf zellulärer Ebene wird angenommen. Neben einer familiären Häufung wird ein Morbus Dupuytren auch vermehrt bei Diabetikern und Epileptikern sowie in Zusammenhang mit übermäßigem Alkoholkonsum beschrieben. Zu Beginn der Erkrankung bilden sich Stränge und knotige Veränderungen meist in der Hohlhand. Später ist die bereits erwähnte Streckhemmung / Beugekontraktur der Finger zu beobachten. Am häufigsten tritt ein Morbus Dupuytren an Klein- und Ringfinger auf; seltener sind die anderen Finger einschließlich des Daumens betroffen.

Fachliche Betreuung

Lukas

Der Beitrag wird betreut durch

Dr. med. Bernhard Lukas