Morbus Dupuytren. Diagnostik
Wie wird ein Morbus Dupuytren festgestellt?
Für einen erfahrenen Arzt ist die Erkrankung eine Blickdiagnose. Diese wird durch die Erhebung der Krankheitsgeschichte (Anamnese) und Untersuchung des Patienten ergänzt. Dazu gehören:
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Klärung der familiären Häufung
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Vorliegen von Erkrankungen wie Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Epilepsie, Lebererkrankung, Nerveneinengung (Nervenkompression)
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Untersuchung der Hand sowie der Finger nach Verhärtungen, Überprüfen der Hautverschieblichkeit
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Funktionsprüfung, d. h. inwieweit kann der Finger bewegt werden (Faustschluss, -streckung, -spreizung)
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Sensibilitätsprüfung (liegen Gefühlsstörungen vor?)
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Überprüfung der Durchblutung
Differentialdiagnose bei Morbus Dupuytren
Als Differentialdiagnose sollten geschrumpfte und verhärtete Narben (Narbenkontraktur), Arthrose der Fingergelenke, angeborene Fingerkrümmungen (Kamptodaktylie), Ringbandstenose, umgangsprachlich „Schnappfinger“ oder „schnellender Finger“ in Betracht gezogen werden.
Fachliche Betreuung
Der Beitrag wird betreut durch
Dr. med. Bernhard Lukas