Arthrose im Großzehengrundgelenk (Hallux rigidus). Diagnostik
Wie wird eine Arthrose am Großzehengrundgelenk festgestellt?
Die Diagnose einer Arthrose am Großzehengrundgelenk basiert auf der Untersuchung des Gelenkes und Röntgenaufnahmen des Fußes unter Belastung. Ergibt sich auf den Röntgenaufnahmen der Hinweis auf eine entzündliche Gelenkerkrankung (z. B. Rheuma) oder eine Stoffwechselstörung (Gicht) können ergänzend Laboruntersuchungen des Blutes durchgeführt werden.
Klinische Untersuchung des Hallux rigidus
Bei der Untersuchung zeigt sich eine knöcherne Auswölbung des Gelenks nach oben, die durch die mechanische Irritation im Schuh oft gerötet ist. Teilweise hat sich durch die ständige mechanische Reizung auch ein entzündlicher Schleimbeutel gebildet. Es besteht eine Einschränkung der Beweglichkeit vor allem nach oben sowie eine Druckschmerzhaftigkeit rund um das Gelenk. In frühen Stadien ist nur die kraftvolle Bewegung der Zehe in Richtung Fußrücken schmerzhaft, in fortgeschritten Stadien besteht die Schmerzhaftigkeit bei allen Bewegungen.
Röntgenaufnahmen
Auf den Röntgenaufnahmen ist das Ausmaß der Gelenkspaltverschmälerung erkennbar sowie die Bildung der knöchernen Ausziehungen (Osteophyten). Neben dem frühren Stadien ist nur der obere Anteil des Gelenks betroffen, in fortgeschrittenen Stadien das gesamte Gelenk. Auch ergeben sich auf Röntgenaufnahmen Hinweise auf Rheumaerkrankungen oder Gicht.
Arthrose im Großzehengrundgelenk
Arthrose im Großzehengrundgelenk
Symptome
Hallux ridigus. Therapien
Die operativen Behandlungskonzepte richten sich nach der Schwere der Erkrankung.
Therapien
Fachliche Betreuung
Der Beitrag wird betreut durch
Prof. Dr. med. Markus Walther