Arthrose im oberen Sprunggelenk. Diagnostik

Wie wird eine Arthrose im Sprunggelenk festgestellt?

Das erste ausführliche Gespräch zur Krankheitsgeschichte liefert bereits wertvolle Hinweise bei einem Verdacht auf eine Arthrose im Sprunggelenk. Vorangegangene Unfälle mit Knochenbrüchen, instabile Bänder oder entzündliche Gelenkerkrankungen kommen beispielsweise als mögliche Auslöser in Frage und geben Anlass, das Sprunggelenk genauer zu untersuchen.

Röntgenbilder machen Gelenkspalt sichtbar.

Wie groß ist der Gelenkspalt? Röntgenbilder in zwei Ebenen geben wichtige Hinweise bei einem Verdacht auf Arthrose im Sprunggelenk.

Wie groß ist der Gelenkspalt? Röntgenbilder in zwei Ebenen geben wichtige Hinweise bei einem Verdacht auf Arthrose im Sprunggelenk.

Im zweiten Schritt liefern bildgebende Verfahren die nächsten Hinweise. Röntgenbilder in zwei Ebenen unter Belastung erlaubt eine Beurteilung des Gelenkspalts – also dem Abstand der einzelnen Gelenkknochen zueinander. Ein schmaler Gelenkspalt deutet darauf hin, dass sich Knorpel im Gelenk abgerieben hat, also bereits eine Arthrose vorliegt.

Auch Fehlstellungen des Gelenks und knöcherne Auswüchse, die das Gelenk behindern können, sind auf Röntgenaufnahmen sichtbar. Steht der Patient beim Röntgen auf nur einem Bein, lässt sich auch die Beinachse beurteilen.

MRT und CT liefern weitere Hinweise.

Zur besseren Beurteilung des Gelenkknorpels und um mögliche Schäden an Sehnen und Bändern zu entdecken, ist eine Kernspintomographie (MRT) nötig. „Diese Untersuchung wird aber vor allem dann durchgeführt, wenn es darum geht, das Ausmaß des Knorpelschadens exakt zu beurteilen“, sagt Professor Dr. Markus Walther, Chefarzt der Fuß- und Sprunggelenkchirurgie der Schön Klinik München Harlaching. „Sollen Fehlstellungen im Gelenk besser dargestellt werden, bietet sich eher die Computertomographie (CT) an. Hier sind die Abbildung des Knochens exakter ist, als beim Röntgen oder im Kernspin“.

Bei ausgeprägten Entzündungszeichen oder dem Verdacht auf eine Rheumaerkrankung, kann die Ursache der Arthrose durch eine Blutuntersuchung weiter eingegrenzt werden.

Fachliche Betreuung

Walther

Der Beitrag wird betreut durch

Prof. Dr. med. Markus Walther