Meniskusschaden im Knie. Diagnostik & Therapie

Eine genaue Diagnostik ermöglicht die erfolgreiche Behandlung.

Je nach Art und Schweregrad des Meniskusschadens wählen unsere Orthopäden die geeignete Therapieart aus.

Je nach Art und Schweregrad des Meniskusschadens wählen unsere Orthopäden die geeignete Therapieart aus.

Um den Grad der Meniskusschädigung exakt beurteilen und die bestmögliche Versorgung einleiten zu können, ist eine präzise Diagnostik im Vorfeld notwendig. Unsere Kniespezialisten wählen dann die Versorgungsart aus, die das beste Behandlungsergebnis ermöglicht.

Heutzutage können die meisten Eingriffe nach einem Meniskusschaden durch eine Arthroskopie erfolgreich behandelt werden.

 

Wenn möglich, wird der Meniskus im Knie erhalten.

Die Therapie des Meniskusschadens richtet sich neben der Lokalisation und Art des Risses auch nach dem Alter und der Aktivität des Patienten. Generell sollte eine Rekonstruktion des Meniskus angestrebt werden. Das Entfernen von Meniskusgewebe führt zu einer Überbeanspruchung des Gelenkknorpels und zu einer Gelenkinstabilität. Dies kann am Ende zu Knorpelschäden und somit zur Arthrose führen. Grundsätzlich gilt, dass ein Meniskusriss so früh wie möglich therapiert werden sollte, um Folgeschäden zu verhindern.

 

Diagnostik & Behandlung bei Meniskusschaden.

Diagnostik. Wie wird ein Meniskusschaden festgestellt?

Untersuchung bei traumatischem Meniskusschaden.

Ein MRT wird bei Verdacht auf einen Knieinnenschaden durchgeführt.

Ein MRT wird bei Verdacht auf einen Knieinnenschaden durchgeführt.

Bei der klinischen Untersuchung des Patienten wendet der Orthopäde spezielle Meniskustests an. Diese überprüfen, bei welchen Bewegungen der Patient Beschwerden hat . Sie können Aufschluss geben, wo der Meniskusschaden liegt. Nach einer traumatischen Verletzung des Kniegelenkes sollte ein Röntgenbild des Kniegelenkes durchgeführt werden, um eine knöcherne Verletzung auszuschließen. Eine frische Meniskusverletzung lässt sich im Röntgenbild nicht nachweisen.

Bei Verdacht auf einen Knieinnenschaden sollte ein MRT des Kniegelenkes durchgeführt werden um die Diagnose der Meniskusverletzung zu bestätigen und ggf. bestehende Begleitverletzungen auszuschließen.

 

Untersuchung bei degenerativem Meniskusschaden.

Degenerative Meniskusschäden sind klinisch schwierig zu diagnostizieren, da häufig kein Erguss vorliegt und keine ausgeprägte Bewegungseinschränkung besteht. Hierbei müssen dann bildgebende Verfahren, wie z.B. Röntgen, durchgeführt werden, um das Ausmaß der Gelenkverschleißung festzustellen.

 

Therapie. So wird ein Meniskusschaden behandelt

Arthroskopie des Kniegelenks bei Meniskusschäden.

Durch eine Arthroskopie kann der gesamte Meniskus präzise beurteilt werden.

Durch eine Arthroskopie kann der gesamte Meniskus präzise beurteilt werden.

Mittels einer Kniegelenksspiegelung (Arthroskopie) können Meniskusschäden gut behandelt werden. Es werden nur zwei kleine Hautschnitte vorgenommen. Über den ersten Hautschnitt wird eine Kamera in das Gelenk eingeführt, deren Bild der Operateur an einem Monitor betrachten kann. Er kann den inneren und äußeren Meniskus, die Kreuzbänder, die Knorpeloberfläche am Ober- und Unterschenkel sowie die Kniescheibe beurteilen. Über den zweiten Hautschnitt werden die Arbeitsinstrumente eingeführt.

 

Wann muss Meniskusgewebe entfernt werden?

Bei degenerativen Meniskusschäden mit einer schlechten Gewebequalität und höhergradigen Knorpelschäden wird eine sparsame Entfernung instabiler Rissfragmente durchgeführt. Der gesunde Rest wird geglättet und den Gelenkstrukturen angepasst. Bei schweren Rissen, wie z.B. dem Korbhenkelriss, ist dies ebenfalls die bevorzugte Behandlung.

Einfache Risse im Meniskus können genäht werden.
Meniskusrisse können auch operativ mit einer Naht versorgt werden. Dafür eignen sich einfache Längsrisse in der kapselnahen, gut durchbluteten Zone.

 

Wie sieht die Nachbehandlung aus?

Nach der Operation wird das Kniegelenk langsam aufbelastet und wieder an die Vollbelastung gewöhnt.

Nach der Operation wird das Kniegelenk langsam aufbelastet und wieder an die Vollbelastung gewöhnt.

Nach einer Teilentfernung des Meniskus ist in der Regel eine beschwerdeadaptierte Vollbelastung erlaubt. Für die ersten Tage nach der Operation empfehlen wir die Benutzung von Unterarmgehstützen, um das Kniegelenk zu entlasten.

Nach einer Meniskusnaht empfehlen wir die Mobilisation mit 20 kg Teilbelastung für 2 Wochen. Der Patient wird nach der Operation mit einer speziellen Schiene zur Stabilisierung des Kniegelenkes versorgt. In dieser Schiene darf das Kniegelenk für 4 Wochen nur bis 60° gebeugt werden, danach bis zur 6. Woche nach der Operation bis 90°. 3 Monate lang darf das Kniegelenk nicht maximal gebeugt werden.

 

Welche Sportarten sind zu empfehlen?

Die meisten sportlichen Aktivitäten sind mit einer erhöhten Belastung des Knorpels und des Meniskus verbunden. Fahrrad fahren, Schwimmen und Gymnastik sind gut geeignet, um die Kniegelenkbeweglichkeit zu erhalten oder sogar zu verbessern.

 

Meniskusschaden im Knie

Die Menisken dienen als wichtige Stoßdämpfer im Kniegelenk. Werden sie beschädigt, verlieren sie diese Funktion.

Meniskusschaden im Knie

 

Ärzte & Therapeuten

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