Hüft-Impingement. Diagnostik, Therapie & OP

So wird ein Hüftimpingement festgestellt & behandelt.

Je nach Schweregrad und Gelenkschädigung kann ein Hüftimpingement entweder konservativ oder operativ behandelt werden.

Je nach Schweregrad und Gelenkschädigung kann ein Hüftimpingement entweder konservativ oder operativ behandelt werden.

Ob Beschwerden in der Hüfte durch ein Hüftimpingement verursacht werden, lässt sich meist durch eine ärztliche Untersuchung und die Betrachtung von Röntgen-, CT- oder MRT-Bildern gut beurteilen. In leichten Fällen kann ein Hüftimpingement dann zunächst konservativ behandelt werden - etwa mit Entlastung, Physiotherapie und Muskelaufbautraining. Ist es jedoch schon zu größeren Schädigungen an Knorpel oder Knochen des Hüftgelenks gekommen, ist eine Operation erforderlich. Nicht immer Bedarf es dabei jedoch einer offenen Operation: In bestimmten Fällen kann die Fehlbildung des Gelenks auch durch eine Arthroskopie, also eine Gelenkspiegelung, gut behandelt werden.

Passen Hüftpfanne und Hüftkopf nicht mehr zueinander, kann auch eine Osteotomie durchgeführt werden. Hierbei wird der Beckenknochen operativ neu ausgerichtet, um wieder ein korrektes Zusammenspiel der beiden Gelenkpartner zu ermöglichen. Von konservativer Therapie bis OP: Die Ärzte und Therapeuten der Schön Klinik sind seit vielen Jahren auf die Behandlung von Hüftimpingement und die Versorgung von Gelenkfehlstellungen spezialisiert.

 

Hüftimpingement. Diagnostik, Therapie & Behandlung

Diagnostik. So wird ein Hüftimpingement festgestellt

Ein CT gibt Hinweise auf eine veränderte Knochenform.

Ein Röntgenbild liefert neben der körperlichen Untersuchung und den Angaben des Patienten zu seinen Schmerzen wichtige Hinweise auf ein Impingement. Auf dem Bild werden Veränderungen in der Form von Pfanne und Oberschenkel besonders dann deutlich, wenn die Computertomografie eine hochauflösende dreidimensionale Abbildung liefert. Diese Informationen sind auch für den Chirurgen wichtig, der mit einer späteren Operation die Schäden korrigieren soll.

 

Kernspinaufnahmen zeigen den Abrieb des Knorpels.

Mit Hilfe der Kernspintomografie können z.B. Schäden am Knorpel besser erkannt werden.

Mit Hilfe der Kernspintomografie können z.B. Schäden am Knorpel besser erkannt werden.

Die Magnetresonanztomografie (= Kernspintomografie) kann zwar den Knochen nicht so gut darstellen, dafür können auf den Bildern die Schäden am Knorpel und der Pfannenlippe besser erkannt werden.

Um den Ursachen der Beschwerden auf die Spur zu kommen, die nicht direkt mit dem Gelenk zusammenhängen, kann der Arzt auch Schmerzmittel direkt in das Gelenk einbringen und damit die entsprechenden Nervenendigungen blockieren.

 

Therapie. Behandlung von Hüftimpingement ohne OP

Gymnastik und Medikamente sorgen für kurzfristige Linderung.

Die Physiotherapie kräftigt die Muskulatur und damit die Beweglichkeit.

Die Physiotherapie kräftigt die Muskulatur und damit die Beweglichkeit.

Wenn die Schäden an Knochen und Knorpel noch nicht allzu groß sind, lohnt sich ein Versuch, die Beschwerden ohne Operation in den Griff zu bekommen. Das bedeutet für den Patienten Verzicht auf Sport, Behandlung mit Medikamenten und Physiotherapie. Sie kräftigt die Muskulatur und damit die Beweglichkeit. Allerdings beseitigt diese Behandlung nicht die Ursache der fehlenden Passform im Gelenk und garantiert somit keinen langfristigen Erfolg.

 

OP. Behandlung von Hüftimpingement durch Operation

Gute Ergebnisse auch ohne offene Operation.

Ein Hüftimpingement kann alternativ zu einer offenen OP auch durch eine Arthroskopie (Gelenkspiegelung) behandelt werden.

Ein Hüftimpingement kann alternativ zu einer offenen OP auch durch eine Arthroskopie (Gelenkspiegelung) behandelt werden.

Eine Hüftgelenksspiegelung (Hüft-Arthroskopie) ist besonders beim CAM-Impingement eine Alternative zu einer größeren Operation. Eine Kamera am Ende der eingeführten Sonde nimmt die Schäden wie etwa einen Riss an der Pfannenlippe auf. Mit minimal invasiver Operationstechnik kann der Chirurg dann die Lippe wieder befestigen. Sie erlaubt ihm auch, Wucherungen des Knorpels oder kleine Verformungen des Knochens im Becken oder am Schenkel abzutragen. Die besonderen Werkzeuge für diese Technik ermöglichen es ihm, dem Oberschenkelhals wieder seine ursprüngliche taillierte Form wiederzugeben und damit eine schmerzfreie Gelenkfunktion wiederherzustellen.

Beim Pincer-Impingement wird der Rand der Pfanne weiter nach innen verlegt. Wo an die Stelle der ursprünglichen Gelenklippe jetzt ein Knochenring getreten ist, wird dieser abgetragen.

 

Osteotomie: Neuausrichtung von Oberschenkel oder Becken.

In Fällen, in denen die Ebenen von Hüftpfanne und Oberschenkelhals nicht mehr zusammenpassen, ist eine Osteotomie des Beckens notwendig. Dabei durchtrennt der Chirurg den Knochen und richtet ihn neu aus.

 

Nachbehandlung bei Hüftimpingement-OP.

Bereits einige Tage nach der Operation kann das Hüftgelenk wieder mobilisiert werden. Später muss auch die Hüftmuskulatur gekräftigt werden.

Bereits einige Tage nach der Operation kann das Hüftgelenk wieder mobilisiert werden. Später muss auch die Hüftmuskulatur gekräftigt werden.

Im Allgemeinen kann das Gelenk etwa zwei bis drei Tage nach der Operation wieder vorsichtig belastet werden Für einen Zeitraum von etwa sechs Wochen sollten Gehstützen benutzt werden, um den Heilungsprozess nicht zu gefährden. Während dieser Zeit wird die Hüfte durch Anwendungen wie z.B. Physiotherapie mobilisiert und gekräftigt. Drei Monate nach dem Eingriff ist das Gelenk dann wieder voll funktionsfähig.

 

Hüftimpingement

Passt der Hüftkopf nicht in die Hüftpfanne, schlägt der Knochen an und es kommt zu Schmerzen und Gelenkverschleiss.

Hüftimpingement

Spezialisierte Kliniken

Diese spezialisierten Kliniken verfügen über qualifizierte Ärzte, Orthopäden und Therapeuten zur Behandlung von Hüftimpingement.

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