Hüftimpingement.

Was versteht man unter Hüftimpingement?

Durch Abnutzung des Hüftgelenks entstehen häufig Schmerzen im Bereich der Hüfte.

Durch Abnutzung des Hüftgelenks entstehen häufig Schmerzen im Bereich der Hüfte.

Schmerzen im Bereich der Hüfte entstehen häufig durch Abnutzung des Hüftgelenks. Gerade bei jungen Erwachsenen liegen die Ursachen manchmal aber auch in einer ungenauen Passform von Hüftkopf des Oberschenkels und der Hüftpfanne. Sind die Formen der beiden nicht genau aufeinander abgestimmt, so schlägt der Oberschenkelknochen (Femur) an den Rand der Pfanne (Acetabulum) an. Daher stammt auch der Fachausdruck "Impingement": Anschlag. Der Orthopäde nennt den Anschlag in diesem Bereich auch Femoro-acetabuläres Impingement (Hüftimpingement).

 

Impingement kommt auch bei normaler Form der Hüfte vor.

Schon geringe Abweichungen von der idealen Passform lösen dabei den Gelenkverschleiß aus. Extreme Bewegungen können sogar bei völlig normal geformten Gelenken ein Impingement hervorrufen und damit dem Gelenk schaden. So auch beim Hüftimpingement.

 

Die frühe Diagnose kann eine Arthrose aufhalten.

Viele Arthrosen im Hüftgelenk haben ihre Ursache in einem Hüftimpingement. Wenn der Arzt die Ursache der Schmerzen früh feststellt, so kann die Behandlung weitere Schäden und somit einen späteren Gelenkverschleiß in der Hüfte vermeiden.

 

Hüftimpingement. Informationen von A-Z

Information. Diese Arten von Hüftimpingement gibt es

Man unterscheidet zwei Formen von Hüftimpingement.

Ein Hüftimpingement führt auf Dauer zur Schädigung des Gelenks.

Ein Hüftimpingement führt auf Dauer zur Schädigung des Gelenks.

Wenn der Arzt von Hüftimpingement spricht, meint er in der Regel nicht die Erkrankung, sondern den mechanischen Prozess, der zu Schäden im Gelenk führt. Er führt zum Anschlagen des Gelenks und ruft die Schmerzen hervor. Zwei unterschiedliche Formen sind für diese zunehmende Schädigung des Hüftgelenks typisch.

  • Beißzangen- oder Pincer-Impingement: Besonders bei Frauen im Alter zwischen 30 und 40 Jahren ist die Pfanne häufig zu tief. Der Oberschenkelkopf selber hat eine normale Form. Im Querschnitt ähnelt das Bild einer Beißzange. Der Hüftknochen hält den Oberschenkel wie die Hebelarme des Werkzeugs fest. Manchmal ist die Pfanne auch nach hinten ausgerichtet anstatt direkt in Richtung des Oberschenkels.  Der Schenkelhals schlägt nun an den Rand der Pfanne an. Der Oberschenkel reagiert darauf mit der Produktion von zusätzlichem Knochenmaterial und wird an der Anschlagstelle noch dicker. Das verschlimmert die Situation noch zusätzlich. Die elastische Lippe der Hüftpfanne verschwindet immer mehr, bis schließlich nur mehr der harte Knochen übrig bleibt. Wenn die schützende Knorpelschicht aber immer mehr abnimmt, wird die Pfanne noch tiefer. Am Ende schmerzen dann schon kleinste Bewegungen.
  • Nockenwellen- oder CAM-Impingement: Junge Menschen leiden häufig an dieser Form des Hüftimpingements. Hier ist der Oberschenkel der Verursacher. Der Übergang vom Schaft zum Kopf des Knochens ist zu dick und bildet einen so genannten "Bump" . Die Folge: Jede Bewegung presst den Kopf des Oberschenkels in die Pfanne. Die Scherkräfte bei Sportarten wie Eishockey oder Fußball reißen dann den Knorpel in der Hüftpfanne ab. Der verbreiterte Hüftkopf schädigt aber auch in vielen Fällen die Pfannenrandlippe. Wenn schließlich nur mehr Knochen auf Knochen reibt, verschleißt das Gelenk und es kommt zur Arthrose. Durch die hohen Kräfte baut sich der Knorpel schneller als beim Pincer-Impingement ab.


Bei den meisten Patienten sieht der Arzt eine Zwischenform zwischen Cam- und Pincer-Impingement.

 

Symptome. Beschwerden bei Hüftimpingement

Bewegungseinschränkung & Schmerzen bei langem Sitzen.

Nach Phasen längeren Sitzens ist die Hüfte bei einem Impingement oft schmerzhaft.

Nach Phasen längeren Sitzens ist die Hüfte bei einem Impingement oft schmerzhaft.

Nicht immer geben die bei Hüftimpingement auftretenden Hüftbeschwerden einen eindeutigen Hinweis auf deren Ursache. Den Anfang macht oft ein tiefsitzender Schmerz in der Leiste beim Sport oder anderer starker Belastung.

Der Patient kann dann oftmals den Oberschenkel nicht mehr vollständig beugen, insgesamt kann die Beweglichkeit der Hüfte eingeschränkt sein. Auch langes Sitzen, wie z.B. bei längeren Autofahrten oder am Arbeitsplatz, sorgt häufig für Stiche in der Hüftgegend.

 

Ursachen. Auslöser für ein Hüftimpingement

Leistungssport erhöht das Risiko für Schäden der Hüfte.

Intensiver Leistungsport erhöht das Riskio für die entsteheung eines Hüftimpingements.

Intensiver Leistungsport erhöht das Riskio für die entsteheung eines Hüftimpingements.

Auch Experten auf diesem Gebiet tun sich mit der Erforschung von Ursachen für die fehlende Passform im Hüftgelenk schwer. In Forschungsberichten ist immer wieder von Kinderkrankheiten als Auslöser zu lesen, ein eindeutiger Beweis dafür fehlt aber bisher. Klar ist hingegen, dass Leistungssport das Risiko erhöht.

Auch Entwicklungsstörungen und Verletzungen führen zuweilen zu Missbildungen im Hüftgelenk. Der Arzt erkennt dann den krankhaft vergrößerten Rand der Gelenkpfanne, der die Bewegungen des Oberschenkels behindert.

 

Diagnostik, Therapie & OP

Kurzfristig kann ein Hüftimpingement auch konservativ behandelt werden. Langfristig hilft jedoch nur ein operativer Eingriff an der Hüfte.

Diagnostik, Therapie & OP

Spezialisierte Kliniken

Diese spezialisierten Kliniken verfügen über qualifizierte Ärzte, Orthopäden und Therapeuten zur Behandlung von Hüftimpingement.

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Klinikberatung für Gelenke

Ärzte & Therapeuten

Hier finden Sie eine Übersicht unserer Ärzten & Therapeuten zur Behandlung von Hüftimpingement und Fehlstellungen der Hüfte.

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